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Tiefbau in Innsbruck: Gewinn durch Lebensqualität

Tiefbaustadträtin Pokorny-Reitter präsentierte Maßnahmen 2010.
Den Jahresbericht der umfangreichen Tätigkeit des städtischen Tiefbauamtes 2010 präsentierten Tiefbaustadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter und Dr. Walter Zimmeter, Amtsvorstand für Tiefbau, am 2. Dezember. „Wir haben heuer 14 Millionen Euro für Straßenplanung, Straßenbau und Straßeninstandhaltung sowie in den Hochwasserschutz investiert“, erläuterte Tiefbaustadträtin Pokorny-Reitter.

Mit den Tiefbauvorhaben sorgt die Stadt Innsbruck für wesentliche Verbesserungen auch in den Stadtteilen: „So wurden die Fußgängerzone in der Maria-Theresien-Straße oder das Wiltener Platzl zu wichtigen, stark frequentierten und barrierefreien Begegnungsstätten, die auch kräftige wirtschaftliche Impulse mit sich bringen“, betonte Pokorny-Reitter.

Wie AV Walter Zimmeter bekräftigte, gehe es bei den Baumaßnahmen stets auch darum, „einen Mehrwert für die Bevölkerung zu schaffen“. So wurde der gesamte Bereich um das Wiltener Platzl aufgewertet oder im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen an der Silleinmündung auch für eine multifunktionale Freizeitnutzung und damit eine Steigerung der Lebensqualität Sorge getragen.

StRin Pokorny-Reitter nannte als weitere Highlights 2010 die Neugestaltung der südlichen Maria-Theresien-Straße oder die Sanierung des Emile-Béthouart-Steges. „Mit der Neugestaltung des Martin-Luther-Platzes sowie der Viller Dorfstraße wollen wir schließlich auch Plätze für Begegnungen und Veranstaltungen schaffen“, so Pokorny-Reitter. Maßnahmen wie der Ausbau des Straßennetzes in der Rossau, in den seit 2000 rund 5,6 Millionen Euro investiert wurden, haben zur Umgestaltung eines ganzen Stadtteils vom reinen Gewerbegebiet zu einem Dienstleistungszentrum beigetragen.

Zur Steigerung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer tragen die Gehsteigbau- und -verbreiterungsmaßnahmen wie auch die Instandhaltung der Straßen, Rad- und Gehwege bei: „Allein die Sanierungskosten der 642 Schutzwege im Innsbrucker Stadtgebiet belaufen sich auf 375.000 Euro pro Jahr“, erklärte AV Zimmeter.
02. Dezember 2010