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Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider (r.) und DI Bruno Oberhuber, Geschäftsführer Energie Tirol, verkündeten die Fotomarathon-Preisträgerinnen Mariam Schahinjan, Mathea Wilhelm und Gesamtsiegerin Noa Zajic (v.l.).
Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider (r.) und DI Bruno Oberhuber, Geschäftsführer Energie Tirol, verkündeten die Fotomarathon-Preisträgerinnen Mariam Schahinjan, Mathea Wilhelm und Gesamtsiegerin Noa Zajic (v.l.).

Stadt setzt Initiativen rund um die Tage der Sonne

Förderungen und technische Maßnahmen senken Innsbrucks Energiebedarf

Die Stadt Innsbruck setzt in Kooperation mit der Energieberatungsstelle des Landes Tirol, Energie Tirol, auf Nachhaltigkeit in der Energiepolitik. Neben Information und Bewusstseinsbildung standen anlässlich der tirolweiten Aktion „Tag der Sonne“ Anfang Mai auch in der Landeshauptstadt im Mittelpunkt. Mit mehreren Fördermodellen gibt die Stadt einen zusätzlichen Anreiz zum Energiesparen. „Gemeinsam können wir den Weg zu einer umweltschonenden und umweltfreundlichen Gewinnung und Nutzung von Energie gehen. Es ist wichtig, beim Klimaschutz langfristig zu planen“, betont die zuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider.

Gemeinsam mit Energie Tirol bietet die Stadt eine Beratung im Sinne des Innsbrucker Energieentwicklungsplans (IEP) an, Förderungen gibt es für Wärmepumpen und auch beim Projekt „Innsbruck fördert: Energetische Sanierung“ können Interessierte Subventionen für thermische Solaranlagen beantragen. Die ExpertInnen der Energie Tirol geben Auskünfte zu technischen Möglichkeiten. „Die Sonnenergie steht uns allen zur Verfügung und sie wird in Zukunft einen wichtigen Teil zur Energieversorgung in Tirol beitragen. Mit attraktiven finanziellen Förderungen durch die Stadt Innsbruck, das Land Tirol und den Bund soll Bauherrn die Entscheidung für den Einbau einer Anlage zur Sonnenenergienutzung erleichtert werden“, erklärt DI Bruno Oberhuber, Geschäftsführer von Energie Tirol.

Klare Ziele definiert

Ein weiteres Ziel des IEP ist bis 2019 in ausgewählten Bereichen den Energiebedarf um bis zu fünfzig Prozent zu senken, sowie den Anteil erneuerbarer Energien um zwanzig Prozent zu steigern. Für die Erreichung dieses Ziels beteiligt sich die Stadt Innsbruck am EU-Projekt SINFONIA. Schulen, Kindergärten und Wohnbauten werden nach bestimmten Standards saniert. Innsbruck und Bozen sind Partnerstädte des Projekts, bei dem vor allem in die hochwertige und kosteneffiziente Sanierung von Wohngebäuden investiert wird. Zudem werden dabei Wärme- und Kältenetze optimiert und neue Stromnetze _ so genannte „Smart Grids“ _ ausgebaut.

Mit dem IEP hat die Innsbrucker Stadtregierung ein Vorbildszenario geschaffen. Der Energieverbrauch wird bis 2025 um rund 21 Prozent bei der Raumwärme und um 44 Prozent in Bezug auf fossile Energieträger gesenkt. Der Anteil an erneuerbarer Energie erhöht sich hingegen um 27 Prozent.

Anlässlich des „Tages der Sonne“ gab es in der Landeshauptstadt heuer einen Fotowettbewerb auf der Instagram-Seite von „Innsbruck informiert“. Für das Siegerfoto winkte eine Jahreskarte für den Baggersee Rossau. Bei der zweiten Kategorie, dem Fotomarathon in Kooperation mit Energie Tirol, konnte die Siegerin eine Digitalkamera mit nach Hause nehmen.

(SAKU)