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Energielandesrat LH Stv. Geisler und Vize-Bürgermeisterin Sonja Pitscheider verewigen mit den Kindern der VS Altwilten ihre Eindrücke zum Thema Sonne.
Energielandesrat LH Stv. Geisler und Vize-Bürgermeisterin Sonja Pitscheider verewigen mit den Kindern der VS Altwilten ihre Eindrücke zum Thema Sonne.

Sonnenenergie ist Essen, Wärme, Leben!

Am 8. Mai feierte Innsbruck den Aktionstag mit buntem Programm vor dem Rathaus. In weiteren 36 Tiroler Gemeinden hieß es am Tag der Sonne: „Ja zu Solar!“

Ein buntes Rahmenprogramm war am „Tag der Sonne“ in Innsbruck Anlass dafür, auf die klimafreundliche und unbegrenzte Energiequelle Sonne aufmerksam zu machen und die Sonne als Motor für alle unsere Lebensprozesse in den Fokus zu rücken. Besonderes Highlight stellte eine großangelegte spektakuläre Malaktion dar: Gemeinsam mit der Tiroler Künstlerin Andrea Baumann bemalten Innsbrucker Schüler und Schülerinnen ein Riesentransparent und verewigten mit Begeisterung ihre Eindrücke zum Thema Sonne. Das kunterbunte Gemeinschaftskunstwerk zierte den Balkon des Rathauses.

Die „Grüne Schule“ der Universität Innsbruck bot unterschiedliche Workshops an, die sich schwerpunktmäßig mit der „Photosynthese“ beschäftigten. Bei verschiedenen Stationen zeigten die Vertreter der „Grünen Schule“, wie die Sonne auf Pflanzen wirkt und wozu unsere Umwelt die Kraft der Sonne benötigt. Hier lernten Kinder und Erwachsene, dass man Sonne nicht nur spüren, sondern sogar schmecken kann. Neben den zahlreichen Aktionen für Kinder war auch an die Großen gedacht: An zahlreichen Informationsständen wie dem der IKB erfuhren Interessierte viel Wissenswertes zu Themen wie Solarenergie oder Energiesparen.

Den Auftakt zum sonnigen Programm vor dem Innsbrucker Rathaus und in den Rathausgalerien bildete ein Pressegespräch, bei dem LHStv. Josef Geisler das Engagement der Tiroler Gemeinden würdigte und den Stellenwert der Solarenergie für die angestrebte Energieunabhängigkeit Tirols hervorstrich. „Bis 2050 soll der Energieverbrauch Tirols halbiert und zu 100 Prozent durch erneuerbare Energieträger gedeckt sein. 10 Prozent des Energiegesamtverbrauchs könnten bis dahin allein durch Sonnenenergie aufgebracht werden“, sagte der Energielandesrat.

Innsbrucks Vizebürgermeisterin Maga Sonja Pitscheider erneuerte das Bekenntnis der Stadt und größten e5-Gemeinde des Landes zum verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. „Die Förderung von Solarenergielösungen ist eine wichtige Maßnahme zur Umsetzung des Innsbrucker Energieentwicklungsplans, den der Stadtsenat vor zwei Jahren beschlossen hat. Dieser sieht bis zum Jahr 2025 eine Verringerung des Gesamtenergiebedarfs um 17%, die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energieträger um 27% und eine deutliche jährliche Steigerung der Sanierungsrate vor.

Aktive Gemeinden

Neben Innsbruck beteiligten sich 36 weitere Tiroler Gemeinden aktiv am „Tag der Sonne“. Das bunte Programmangebot reichte von spannenden Exkursionen zu thermischen Solaranlagen und Photovoltaikkraftwerken über Blumenpflanzaktionen, spezielle Kinderworkshops bis zu E-Bike-Vorführungen. „Das vielseitige Engagement der Tiroler Gemeinden am „Tag der Sonne“ zeigt eindrucksvoll, dass sich bewusstes Verhalten, sparsame Ressourcen-Verwendung und die vielfältige Nutzung der Kraft der Sonne positiv auf Mensch und Umwelt auswirkt und eine unabhängige Versorgung mit eigenen, heimischen Energiequellen möglich ist“, betonte LHStv. Geisler, der sich bei den Gemeinden für die rege Teilnahme am Tag der Sonne bedankte.

Der Tag der Sonne wird von Energie Tirol in Tirol organisiert und koordiniert.

Details über die Veranstaltungen und sonnigen Aktionen der einzelnen Gemeinden finden Sie auf www.energie-tirol.at. (Energie Tirol)