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Tag der Ehrenamtlichkeit

Tiroler Ehrennadel für ehrenamtlich tätige Innsbrucker Persönlichkeiten.
Im Rahmen einer Feierstunde in den Ursulinensälen am Marktplatz überreichte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer gemeinsam mit Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, in Anwesenheit von Diözesanbischof Dr. Manfred Scheuer und der Bürgermeister-Stellvertreter Franz Xaver Gruber und Christoph Kaufmann, die vom Land Tirol gestiftete Ehrennadel an Innsbrucker Persönlichkeiten als Anerkennung für Ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Blechbläserensemble der Musikschule der Stadt Innsbruck.

Die 98 Innsbruckerinnen und Innsbrucker, die von der Stadtgemeinde für diese Ehrung vorgeschlagen worden waren, sind in verschiedenen Institutionen, Einsatz- und Hilfsorganisationen ehrenamtlich tätig, wie bei Rettung, Feuerwehr und im Katastrophenschutz, bei der Betreuung pflegebedürftiger Mitbürgerinnen und Mitbürger, in der Familien-, Kinder und Jugend- sowie in der Behindertenbetreuung, in den Kirchen, aber auch in den verschiedensten Vereinen im Bereich von Kultur, Brauchtum und Sport.

„Ehrenamtlicher Einsatz ist eine unverzichtbare Voraussetzung für das Funktionieren unserer Gesellschaft und es ist wichtig, die Öffentlichkeit auf jene Mitbürgerinnen und Mitbürger aufmerksam zu machen, deren Engagement für unser Gemeinwesen beispielhaft ist“, betonten Oppitz-Plörer und Zoller-Frischauf unisono und verwiesen darauf, dass das Jahr 2011 von der Europäischen Kommission als das europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit ausgerufen wurde.
Das Stadtoberhaupt hob hervor, dass die Gesellschaft in Zukunft verstärkt ehrenamtliche Dienste brauchen werde, um den aktuellen Herausforderungen gewachsen zu sein. „Vieles gewinnt wieder an Bedeutung, was in den Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs manchmal in den Hintergrund getreten ist. Ich meine vor allem die Gemeinschaft, das Miteinander und die Geschwisterlichkeit. So bin ich sehr dankbar dafür, dass es in unserer Stadt sehr viele Menschen gibt, die sich nicht nur um sich, sondern auch um andere kümmern, die nicht nur am eigenen Wohlergehen interessiert sind, sondern bereit sind, auch für das Schicksal des Nächsten und für das Funktionieren unserer Gesellschaft Verantwortung zu tragen.“

Zoller-Frischauf betonte, dass es eine Tiroler Tradition sei, einander zu helfen, und dass ehrenamtliches Engagement die Voraussetzung dafür sei, dass in unserem Land so vieles gut funktioniere.
12. November 2010