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2011 Stück seltene Baumarten im „Jahr des Waldes“

Im Innsbrucker Stadtgebiet wurden 2011 Stück eher selten vorkommende Baumarten gepflanzt.
(RMS) Im Rahmen des Schwerpunkts „Ökosystemare Leistungen des Waldes“, welcher Teil der Aktion „Jahr des Waldes“ ist, wurden in Innsbruck und seinen alpinen Regionen 2011 Stück seltene Baumarten gepflanzt. „Im Jahr des Waldes informieren wir verstärkt über die Funktionen des Waldes und über jene Maßnahmen, die zur Erhaltung dieser Aufgaben dienen“, so Grünraumreferent Vizebürgermeister Franz X. Gruber, der am 5. Mai den letzten der Setzlinge in Mühlau selbst einpflanzte.

Zusätzlich zu den weit über 20.000 Grünpflanzen, die dieses Jahr vom Forstamt gesetzt werden, erblühen mit dieser Aktion bald vermehrt die eher selten anzutreffenden Arten wie Vogelkirsche, Traubeneiche, Feldahorn, Wildzwetschke und Eberesche. Durch diese Maßnahmen kann sich ein klimafitter, artenreicher Wald entwickeln.

Behutsame Verjüngung des Waldes
Rund 4830 ha der Innsbrucker Fläche sind Wald. Auf sanfte, möglichst wenig in den Naturkreislauf eingreifende Weise, werden die Wälder wieder zu natürlichen Waldgesellschaften umgewandelt. Bei der Naturverjüngung werden Schlägerungsarbeiten durchgeführt, um so Raum für neue, junge Bäume zu schaffen. Vor allem Ahorn, Eschen und Kirschen wachsen dann von alleine nach. Nachforstungen erfolgen nur, wenn aufgrund der Bodenbeschaffenheit oder eines Mangels von bestehenden Bäumen die Samen für den Nachwuchs fehlen.

„Schlägerungsarbeiten sind notwendig, um eine Verjüngung des Waldes zu ermöglichen. Das Forstamt der Stadt Innsbruck führt diese jedoch behutsam und nur dort durch, wo sie wirklich notwendig sind. Dies führt dazu, dass Innsbruck immer baumreicher wird“, freut sich Vizebürgermeister Gruber über die erfolgreiche Bewirtschaftung des Innsbrucker Waldes.

(Nr. 299 – 05. Mai 2011) (LB)
05. Mai 2011