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Themen des Stadtsenats vom 15. Juni 2016

• Neue Gesellschaftsstruktur am Patscherkofel • Neuer Forschungspreis für die Bildungsstadt • Unterstützung für Übergangswohnmöglichkeiten für AsylwerberInnen
 

Neue Gesellschaftsstruktur am Patscherkofel

Seit 01. Oktober 2014 gehört der Innsbrucker Hausberg wieder der Stadt Innsbruck. Aus steuerlichen Gründen wurden von den VorbesitzerInnen mehrere unterschiedliche Gesellschaften gegründet. Zur Vereinfachung werden die Gesellschaften nun zusammengefasst: Die SkiWeltCup GmbH wird in die Patscherkofelbahn Infrastruktur GmbH eingegeliedert. Die Patscherkofelbahnen Betriebs GmbH (ehemalige Patscherkofelbahnen GmbH & Co KG) wird zudem als 100-prozentige Tochter der genannte Infrastruktur GmbH geführt.

Der Stadtsenat hat sich einstimmig für die neue Gesellschaftsstruktur ausgesprochen. Diese tritt rückwirkend für das laufende Geschäftsjahr ab 01. Oktober 2015 in Kraft.

 

Neuer Forschungspreis für die Bildungsstadt

Aktuell hat die Tiroler Landeshauptstadt rund 28.000 Studierende. Um deren Leistungen zu würdigen, vergibt die Stadt Innsbruck jährlich unterschiedliche Förderungen. Einer davon ist der „Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für wissenschaftliche Forschung an der Leopold-Franzens-Universität und der Medizinischen Universität Innsbruck“. Als Pendant dazu werden zukünftig auch Forschungsarbeiten ausgezeichnet, die am Management Center Innsbruck (MCI) verfasst wurden. Die neue Auszeichnung trägt den Namen „Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für Forschung und Innovation am MCI Innsbruck“. Sie wird ab 2017 jedes Jahr vergeben und ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Gesamtsumme kann auf maximal drei PreisträgerInnen aufgeteilt werden.

„Die Fähigkeiten unserer Studierenden sind ein großes Potential für die Tiroler Landeshauptstadt. Durch den zusätzlichen Preis wird auch am MCI ein Anreiz geschaffen, Bestleistungen zu erzielen“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für den „Preis der Landeshauptstadt Innsbruck für Forschung und Innovation am MCI Innsbruck“ aus.

 

Unterstützung für Übergangswohnmöglichkeiten für AsylwerberInnen

MigrantInnen, die einen positiven Asylbescheid erhalten haben, können nicht mehr in Flüchtlingsunterkünften untergebracht werden und haben auch keinen Anspruch auf eine städtische Wohnung. Der Flüchtlingsdienst der Diakonie startete deshalb Ende Mai auf der Hungerburg speziell für diese Menschen das „Startwohnprojekt für Asylwerber_innen und anerkannte Flüchtlinge“. Dieses wird von der Stadt Innsbruck mit 10.000 Euro subventioniert.

„Diese Menschen, die aufgrund eines positiven Asylbescheides bei uns bleiben dürfen, werden bei diesem Projekt der evangelischen Kirche durch integrative Maßnahmen bei den ersten Schritten in ein geregeltes Leben unterstützt. Außerdem wird eine Grundlage geschaffen, um den Bewohnerinnen und Bewohnern soziale Kontakte zu ermöglichen. Auch die Koordination von Ehrenamtlichen ist ein wichtiger Bestandteil dieser Initiative“, erklärt der für das Flüchtlingswesen zuständige Stadtrat Franz X. Gruber.

Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Förderung des Projektes aus. (DH)

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