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Themen des Stadtsenats vom 26. April 2018

Neue Gastgärten in der Landeshauptstadt; Naturschutzrechtliche Ausnahmebewilligung; 14. Internationale Golden Roof Challenge; Restaurant-Café Weiherburg neu verpachtet; Neuer Gehsteig erhöht Verkehrssicherheit; Digitalfunkgeräte für die Freiwillige Feuerwehr
 

Neue Gastgärten in der Landeshauptstadt

Der Stadtsenat fasste in seiner jüngsten Sitzung einstimmige Entscheidungen im Zusammenhang für Gastgärten in Innsbruck: In der Herzog-Otto-Straße (Café Moustache) wurde eine Erweiterung der Gastgartenfläche um 21 Quadratmeter auf insgesamt rund 80 Quadratmeter genehmigt. Am Burggraben (Rauch Juice Bar) entsteht nach dem positiven Beschluss des Stadtsenats ein knapp acht Quadratmeter großer Gastgarten und ebenfalls in der Herzog-Otto-Straße (Restaurant Woosabi) wird ein rund 27 Quadratmeter großer Gastgarten im Freien errichtet. „Mit der warmen Jahreszeit steigt auch das Bedürfnis sich draußen aufzuhalten. Die Gastgärten bieten eine gute Möglichkeit in der Innen- und Altstadt gemütlich zu verweilen“, betont Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

Naturschutzrechtliche Ausnahmebewilligung

Der Lohbach und auch ein Bereich am Gießen sind seit Kurzem wieder Lebensräume für Biber. Um Sorgen von AnrainerInnen, unter anderem um dem Erhalt der Bäume, gerecht zu werden sowie die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten setzt die Stadt Innsbruck kontinuierlich notwendige Maßnahmen. Vor diesem Hintergrund stimmte der Stadtsenat nun einheitlich für ein Ansuchen um eine naturschutzrechtliche Bewilligung für den Teil-/Rückbau zweier Biberdämme in den Gebieten. „Mögliche Folgen eines Hochwasserereignisses sind laut Expertinnen und Experten nicht absehbar. Da es sich dort um dicht bebaute Siedlungsgebiete handelt, geht die Sicherheit der Innsbruckerinnen und Innsbrucker vor“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

 

14. Internationale Golden Roof Challenge

Bereits zum 14. Mal wird heuer die „Internationale Golden Roof Challenge“ in der Innsbrucker Altstadt ausgetragen. Wie in den Jahren zuvor überlässt die Stadt Innsbruck dem Veranstalter wieder notwendige Grundflächen in der Herzog-Friedrich-Straße vor dem Goldenen Dachl. Der Aufbau startet am Veranstaltungstag, dem 02. Juni, ab 06:00 Uhr und endet tags darauf um 10:30 Uhr. Zudem übernimmt die Stadt die Endreinigung. Der Stadtsenat erteilte einstimmig die Genehmigung. ZuschauerInnen sind zu den Bewerben, die von 15:30 bis 22:00 Uhr stattfinden, willkommen.

 

 

Restaurant-Café Weiherburg neu verpachtet

Ab Mitte Juni übernimmt der Verein Alpenzoo Innsbruck-Tirol die Pacht für das Restaurant-Café Weiherburg und übergibt diese wiederum für die kommenden drei Jahre an einen Gastronom weiter. Der Vertrag mit dem bisherigen Pächter läuft fristgerecht Ende Mai aus. Bis zur Übernahme des Vereins nimmt die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) notwendige Adaptierungsarbeiten vor.

Der Stadtsenat stimmte dem Antrag inklusive der Unterverpachtung einhellig zu.

 

Neuer Gehsteig erhöht Verkehrssicherheit

Die Lanserstraße in Igls ist besonders am östlichen Ortsende in schlechtem Zustand. „Die Entwässerung ist mangelhaft und es fehlt talseitig das Bankett“, erklärt die ressortzuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider. Da die Straße Teil der Landesstraße L9 ist, ist die Landesstraßenverwaltung für den Erhalt zuständig. Diese beabsichtigt einen Ausbau der Straße.

Aktuell gibt es keine adäquate Fußwegverbindung zwischen den Gemeinden Igls und Lans. Mit dem Straßenausbau soll diese hergestellt werden. „Diese Maßnahme wirkt sich unmittelbar und positiv auf die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger in diesem Bereich aus“, geht Pitscheider näher auf das Projekt ein. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig dafür aus, dass der Gehsteig im Zuge des von der Landesverwaltung geplanten Ausbaus von der Stadt Innsbruck mit errichtet wird. Zusätzlich wird der bestehende, unbefestigte Fußweg nördlich der Bahntrasse der Straßenbahnlinie 6 zu einem Geh- und Radweg ausgebaut. Dies stellt einen Lückenschluss für die Radverbindung zwischen Igls und Lans dar. Die Kosten für die Stadt belaufen sich auf rund 330.000 Euro.

 

Digitalfunkgeräte für die Freiwillige Feuerwehr

Im Vorjahr wurde mit der Umstellung des Digitalfunks bei der Berufsfeuerwehr Innsbruck begonnen, nun wird diese Maßnahme bei der Freiwilligen Feuerwehr fortgesetzt. „Unsere Einsatzkräfte sorgen für die Sicherheit der Bevölkerung, umso wichtiger ist es deshalb, dass die Kommunikation im Einsatzfall gewährleistet bleibt“, betont der zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Der Stadtsenat erteilte in seiner jüngsten Sitzung den Auftrag zum Ankauf von 62 Digitalfunkgeräten. Die Auftragssumme beläuft sich auf rund 36.400 Euro. (SAKU/DH)

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