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Tipps bei Stromausfall

Das Land Tirol informiert in einem neuen Merkblatt der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz über Verhaltensmaßnahmen bei Stromausfällen.

Stromausfälle sind jeder und jedem bekannt: Elektronische Geräte, Beleuchtung, Personenlifte und Straßenbeleuchtungen: Dass wir im Alltagsleben vom Strom vielfach abhängig sind, wird uns oft erst bei einem Ausfall desselben bewusst. Die Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol hat ein neues Merkblatt herausgegeben, das wichtige Tipps dazu enthält, wie man sich auf einen Stromausfall richtig vorbereiten kann.

Weltweit sicherstes Stromnetz

„Grundsätzlich verfügt Österreich über eines der sichersten Stromnetze der Welt. Sollte die Stromversorgung dennoch einmal unterbrochen sein, dann heißt es erstmals Ruhe bewahren. Fürs Erste eine funktionsfähige Taschenlampe, eine Campinglampe oder Kerzen zuhause vorrätig halten sowie ein batteriebetriebenes Radio, um aktuelle Informationen zur Situation zu bekommen“, rät Sicherheitsreferent LHStv Josef Geisler. „Mit einem Handy können sie zudem noch auf der Homepage www.tiwag-netz.at unter Versorgungsunterbrechungen weitere Infos zum Stromausfall finden.“

Keinen Notruf absetzen

Vermeiden Sie unnötiges Öffnen von Kühl- und Gefriergeräten, damit ihre Lebensmittel nicht verderben. Schalten sie alle Elektrogeräte, ausgenommen die Beleuchtung, aus. Vor allem aber jene Elektrogeräte, die beim Wiedereinschalten Gefahren bergen können, wie Herdplatten, Bügeleisen, Mixer, rotierende Maschinen und Werkzeuge (Kettensägen oder elektrische Kreissägen).

Stromausfall ist kein Notfall

„Zu beachten ist, dass ein Stromausfall kein Notfall im klassischen Sinne ist und dieser deshalb nicht über die Notfallnummern der Feuerwehr oder Rettung gemeldet werden soll“, betont Herbert Walter, Vorstand der Abteilung Zivil- und Katastrophenschutz des Landes Tirol. Ausnahmen sind Situationen wie bei steckengebliebenen Liften, wenn sich darin noch Personen befinden.

Sonnenfinsternis beeinflusst Photovoltaikanlagen

Am Freitag, den 20. März, kommt es in ganz Europa zu einer partiellen Sonnenfinsternis. Österreich und Deutschland sind davon nahezu zeitgleich zwischen 09:40 und 12:00 Uhr mit einer Abschattung von bis zu 60 Prozent betroffen.

Da ein Großteil der Photovoltaikanlagen im vergangenen Jahrzehnt errichtet wurde, stellt dieses Naturphänomen erstmals eine Herausforderung für die europäischen Netzbetreiber dar. Da es sich hier aber um ein genau vorhersehbares und gut planbares Ereignis handelt, können rechtzeitig entsprechende Maßnahmen zum Ausgleich der aus Photovoltaikanlagen fehlenden Stromproduktion gesetzt werden. Daher wird die Eintrittswahrscheinlichkeit eines möglichen Stromausfalls von den Energieversorgern als gering eingeschätzt. (Land Tirol/IKM)

Merkblatt vom Land Tirol zum Download

stromausfall_merkblatt_2015.pdf   (643 KB)

Zivilschutztipps zum Stromausfall

Weitere Informationen im Selbstschutzratgeber des Zivilschutzverbands unter

http://www.siz.cc/file/download/SAFETY_Blackout_Ratgeber.pdf

http://www.siz.cc/file/download/SAFETY_Selbstschutz_Ratgeber.pdf