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Straßentafeln bringen Lachen ins Krankenhaus

677 Euro an ROTE NASEN Clowndoctors gespendet.
(RMS) Die alten Innsbrucker Straßentafeln sind äußerst begehrt: Zwei öffentliche Auktionen in den vergangenen Jahren brachten rund 43.000 Euro ein, die verschiedenen sozialen Projekten zu Gute kamen.
Im Rahmen eines Freihandverkaufes am Wiltener Bauernmarkt wurden am 7. Mai weitere 35 Straßentafeln, diesmal aus dem Stadtteil Wilten, zum Preis von je 40 Euro angeboten. 18 Schilder fanden neue, stolze Besitzer und der Erlös aus diesem Verkauf – 677 Euro – wurde den „ROTE NASEN Clowndoctors“ gespendet.

„Die Arbeit der Clowndoktoren macht vor allem Kindern den Aufenthalt in Krankenhäusern um vieles erträglicher – nicht umsonst sagt man, dass Lachen die beste Medizin sei“, betonte Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter bei der Scheckübergabe an die „ROTE NASEN Clowndoctors“ am 21. Juni. „Aus diesem Grund freut es mich sehr, dass wir mit dem Verkauf alter Straßentafeln ein so wichtiges und engagiertes Projekt unterstützen können.“

Sukzessiver Austausch
Seit Spätherbst 2008 gibt es in Innsbruck neue, braunrote Straßentafeln. Die alten gelben Email-Tafeln werden sukzessive ausgetauscht und der Innsbrucker Bevölkerung zum Erwerb angeboten. Bereits im November 2011 wird die nächste Tranche an Schildern, diesmal hauptsächlich aus dem Stadtteil Saggen, öffentlich versteigert werden.

ROTE NASEN Clowndoctors
„ROTE NASEN Clowndoctors“ wurde am 10. November 1994 in Österreich als gemeinnütziger Verein gegründet. Die Vereinsarbeit konzentrierte sich zunächst ausschließlich auf die Betreuung kranker und leidender Kinder, wurde 1999 aber auf alte kranke Menschen und 2003 auf RehabilitationspatientInnen erweitert. Über die gemeinnützige Privatstiftung “RED NOSES Clowndoctors International”, die 2003 gegründet wurde, verfügt der Verein weltweit über zahlreiche Partnerorganisationen und Sonderprojekte.
21. Juni 2011