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VertreterInnen der Stadtregierungen sowie des Gemeinderats rund um Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (4.v.r.), Architekt Thomas Heil (3.v.r.), Josef Mühlmann (Amtsleitung Straßenbetrieb, 2.v.r.), IIG-Aufsichtsratsvorsitzender Franz Pegger (1.v.r.) sowie Franz Danler (IIG-Geschäftsführer, 5.v.l.) zeigten sich erfreut über den neuen Straßenbauhof Innsbruck:
VertreterInnen der Stadtregierungen sowie des Gemeinderats rund um Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (4.v.r.), Architekt Thomas Heil (3.v.r.), Josef Mühlmann (Amtsleitung Straßenbetrieb, 2.v.r.), IIG-Aufsichtsratsvorsitzender Franz Pegger (1.v.r.) sowie Franz Danler (IIG-Geschäftsführer, 5.v.l.) zeigten sich erfreut über den neuen Straßenbauhof Innsbruck:

Straßenbauhof: Neue Heimat für den städtischen Straßenbetrieb

Bauhof West und Ost wurden am Zentralbauhof in der Roßaugasse 4 zusammengeführt

Rund 90 MitarbeiterInnen des städtischen Straßenbetriebs bekommen einen neuen Arbeitsplatz – den neuen Straßenbauhof Innsbruck. Die beiden Bauhöfe West (Bachlechnerstraße) und Ost (Bienerstraße) wurden dort zusammengeführt, der Bauhof Innere Stadt bleibt weiterhin bestehen. „Der neue Straßenbauhof Innsbruck überzeugt nicht nur optisch, sondern auch funktionell. Der Entwurf vom Architekturbüro „dreiplus Architekten“ vereint Werkstatt, Lagerräume, Büroräumlichkeiten und andere notwendige Arbeitsflächen in einem stimmigen Gesamtbild. Zusätzlich kann durch die Zentralisierung neuer Wohnraum im Osten der Stadt entstehen“, lobt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer das fertiggestellte Projekt. Im neuen Straßenbauhof finden neben den 58 Fahrzeugen des städtischen Straßenbetriebs unter anderem auch eine Schlosserei, eine Tischlerei und ein Steinmetz Platz Für die Umsetzung des Projekts verantwortlich war die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG).

„Durch die Zusammenlegung der beiden Bauhöfe können zukünftig Synergieeffekte ausgeschöpft werden“, erklärt Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. So gibt es beispielsweise für die beiden Grundstücke in der Bachlechnerstraße und der Bienerstraße bereits konkretisierte Pläne. Das Unternehmen MED-EL erweitert im Westen der Stadt seinen Betrieb, im Osten entsteht neuer Wohnraum: „Wir haben gemeinsam mit der WE (Wohnungseigentum) einen EU-weiten Architekturwettbewerb zur Wohnbebauung in der Bienerstraße ausgelobt. Mit dem Abbruch des Bauhofes als Grundlage für den Neubau der ca. 126 Wohnungen – 85 Wohnungen von der IIG, 41 von der WE – soll Mitte 2016 begonnen werden“, erläutert IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler.

Neubau in zwei Bauabschnitten

Der Straßenbauhof Innsbruck wurde in zwei Bauabschnitten errichtet. Im ersten Abschnitt wurden die Lagerhallen, die Nebengebäude sowie die Salzsilos errichtet. Im zweiten wurden dann die Werkstätten und das Verwaltungsgebäude neu gebaut. „Das Projekt zeichnet sich durch eine einfach Schichtung von Werkstatt und Lagerräumlichkeiten sowie den Flächen für Büros, Aufenthaltsräume und Garderoben auf je einer Ebene aus“, zeigt sich Kaufmann erfreut über das Projekt.

Das innovative Gebäude besteht aus einem Untergeschoß, in dem sich die Tiefgarage, eine Schleuse, ein Teil des Stiegenhauses sowie Einiges an Technik befindet, einem Erdgeschoss, das die Schlosserei, die Tischlerei, den Steinmetz, ein Foyer, einen Raum zur Kleidertrocknung, das Archiv, Kleinteillager sowie weitere Lagerräume beheimatet und einem Obergeschoß. Dort finden die Räumlichkeiten für den Bauhof Ost und den Bauhof West wie zum Beispiel die Einsatzzentrale, Bereitschaftsräume, ein weiteres Foyer, Sozialräume, Büro- und Besprechungsraume, Waschräume und Umkleiden Platz.

„Das neue Gebäude spielt wirklich alle Stückchen. Die Investitionen haben sich gelohnt. Vor allem durch die zukünftige Nutzung der vorherigen Standorte, erhält das Projekt einen zusätzlichen Mehrwert“, sind sich die VertreterInnen der Stadt sowie der IIG einig.

Die Gesamtbruttokosten des Projekts belaufen sich auf knapp 9,5 Mio. Euro. Diese werden von der Stadt Innsbruck getragen. (DH)