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Freuen sich über das neue Projekt in der Innsbrucker Reichenau (von rechts): NHT-Geschäftsführer Klaus Lugger, Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Planungsstadtrat Gerhard Fritz, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Pfarrer Paul Kneußl und Franz Vorhausberger als Vertreter des Pfarrkirchenrats bei der Fristfeier.
Freuen sich über das neue Projekt in der Innsbrucker Reichenau (von rechts): NHT-Geschäftsführer Klaus Lugger, Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Planungsstadtrat Gerhard Fritz, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Pfarrer Paul Kneußl und Franz Vorhausberger als Vertreter des Pfarrkirchenrats bei der Fristfeier.

Firstfeier für „Sozialpastorales Zentrum St. Paulus“

Es entstehen ein Kindergarten und rund 70 Mietwohnungen.

Die Neue Heimat Tirol (NHT) errichtet im Einvernehmen mit der Pfarre St. Paulus in der Innsbrucker Reichenau das sozialpastorale Zentrum St. Paulus samt Kindergarten und rund 70 Mietwohnungen. Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Planungsstadtrat Mag. Gerhard Fritz, Baurechtsgeber Pfarrer Mag. Paul Kneußl sowie die NHT-Geschäftsführer Prof. Dr. Klaus Lugger und Dir. Hannes Gschwentner würdigten bei der Firstfeier dieses stadtteilprägende Projekt.

Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer: Ein neues Stadtteilzentrum

Bürgermeisterin Oppitz-Plörer ist froh über dieses ganz besondere Vorhaben: „Hier entsteht ein neues Stadtteilzentrum, das die Kirche in den Mittelpunkt stellt und dennoch alle nötigen wirtschaftlichen Funktionen unterbringt. Dazu kommt noch zusätzlicher Wohnraum, vor allem auch für betreutes Wohnen und ein Kindergarten. Das alles brauchen wir in unserer rasch wachsenden Stadt dringend.“

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: Impulse für die Jugend

Der für die Wohnungsvergabe zuständige VBM Kaufmann erwartet sich vom sozialpastoralen Zentrum St. Paulus „wertvolle Impulse auch für die Jugend im Großraum Reichenau. Hier entsteht ein attraktives Angebot und eine Anlaufstelle zur sinnvollen Freizeitgestaltung.“

Stadtrat Gerhard Fritz: Durchgrünte, lebenswerte Reichenau

Planungsstadtrat Fritz betont: „Nach dem Lodenareal und dem O3 wird hier ein weiterer Akzent gesetzt, der den Charakter der Reichenau als schön durchgrüntem Stadtteil bewahrt und gleichzeitig neues Leben hineinbringt. Das Wohngebäude mit seinen elf Geschoßen verklammert sich städtebaulich auf interessante Weise mit dem bestehenden Wohnquartier. Reizvoll ist auch die campusartige Komposition des Zentrums.“

Klaus Lugger: NHT investiert 16,2 Mio. €

Das geplante „Sozialpastorale Zentrum St. Paulus“ (erster Bauabschnitt) umfasst laut Lugger eine Pfarrkanzlei, den Pfarrsaal, die Sakristei, ein Jugendzentrum und ein Café. Zusätzlich werden im zweiten Bauabschnitt der Kindergarten sowie eine Kinderkrippe neu errichtet und zusätzlich 70 Mietwohnungen gebaut (Baubeginn 2016). Die Baukosten betragen für den ersten Bauabschnitt € 3,9 Mio. Außerdem bietet slw, Soziale Dienste der Kapuziner im zweiten Bauabschnitt auf 400 qm² betreutes Wohnen an. Der zweite Bauabschnitt kostet € 12,3 Mio. und soll Ende 2017 fertig sein. Insgesamt investiert die Neue Heimat Tirol daher € 16,2 Mio. in das gesamte Vorhaben.

Das Sieger-Projekt

Das aus dem Realisierungswettbewerb hervor gegangene Siegerprojekt des Architektenteams Marte/Marte fügt in einer lockeren Anordnung drei Baukörper zur bestehenden Kirche hinzu. Die Identität des Kirchzentrums wird durch die Idee einer campusartigen Einheit erzeugt. Entsprechend wichtig sind im Zusammenspiel der Baukörper die Qualität der Freiräume, insbesondere die Verbindung und Durchlässigkeit zum Grünraum im Süden. Das zur Kirche gepaarte pastorale Zentrum weist zwei Geschoße auf und respektiert dadurch die Bedeutung des Kirchenkörpers.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses Projekt als neuer Ort der Begegnung in der Innsbrucker Reichenau nun verwirklicht wird“, betont auch Pfarrer Paul Kneußl. Das Sozialpastorale Zentrum St. Paulus entsteht in Niedrigenergiebauweise, die IKB liefert die Fernwärme. Der erste Bauabschnitt wird Ende 2015 fertiggestellt sein. (NHT)