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Steinverlegung in der Meraner Straße

Gestaltung der Meraner Straße bringt Verkehrsberuhigung mit sich
Die Meraner Straße bekommt ein neues Gesicht. Insgesamt wird die Geschäftsstraße – mit Ausnahme des öffentlichen Verkehrs in Richtung Westen – deutlich verkehrsberuhigt. Nach Abschluss der Vorarbeiten für die Neugestaltung der Meraner Straße werden nun die Gehsteige verbreitert und gleich wie in der Maria-Theresien-Straße gepflastert. Am 19. Juni kam es zum Start der Steinverlegungsarbeiten. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider informierten vor Ort gemeinsam mit DI Dr. Walter Zimmeter (Amt Tiefbau Planung) und VertreterInnen der Tiroler Wirtschaftskammer über die kommenden Maßnahmen.

„Ich bedanke mich bei den Mitgliedern des Innsbrucker Gemeinderates, dass die zusätzlichen Mittel für die Gestaltung der Meraner Straße abgesegnet wurden und dass dadurch die Aufenthaltsqualität und das Einkaufserlebnis in der Innsbrucker Innenstadt zusätzlich gesteigert wird“, betonte Bgm. Oppitz-Plörer.

„Die Neugestaltung der Meraner Straße ist eine besondere Maßnahme der Wirtschaftsförderung, da zeitgemäß gestaltete Geschäftsstraßen wesentlich zum modernen Stadtbild gehören“, so DI Dr. Zimmeter.

Neugestaltung der Meraner Straße
Die Maria-Theresien-Straße Süd war ein voller Erfolg. Durch die Gestaltung wurde dort ein angepasstes Geschwindigkeitsverhalten erreicht. Die Maria-Theresien-Straße gilt damit als Modell für die Meraner Straße.

Besonders positiv für die Weiterentwicklung in der Meraner Straße ist, dass zügig nach den Kanalarbeiten der Innsbrucker Kommunalbetriebe mit der Gestaltung begonnen werden kann.

Durch den Wegfall der Kurzparkzonen verfügen die Gastgärten der Meraner Straße künftig über mehr Fläche. Abstellplätze für Fahrräder finden sich dann in erster Linie südseitig entlang des Alten Landhauses. Für freundliches Grün sorgen acht Bäume auf der Nordseite und mobile Grünpflanzen auf der Südseite der Straße. Durch teils temporäre Ladezonen wird die Versorgung der anliegenden Geschäfte gewährleistet.

Zeitablauf
Im April hat sich der Stadtsenat dafür ausgesprochen, im Zuge der Neugestaltung der Meraner Straße beidseitig die Gesamtlängen der Gehsteige zu pflastern. Am 12. Juni 2013 beschloss der Stadtsenat die Auftragserweiterung einstimmig. Daraus ergibt sich eine zusätzlich zu pflasternde Fläche im Ausmaß von rund 550 Quadratmetern zwischen der Erlerstraße und der Wilhelm-Greil-Straße. Für 1. November 2013 wird mit der Fertigstellung gerechnet.

Pflasterung und Material
Mit der Pflasterung wurde auf der Höhe Hypo Bank Wilhelm-Greil-Straße begonnen. Es wird Hötzendorfer Granitstein aus Deutschland verwendet. Dieser Granit kommt aus der gleichen geologischen Region wie der Stein in der Maria-Theresien-Straße. Es handelt sich hier um das größte Granitvorkommen des östlichen Bayerischen Waldes bei Tittling. Dieses Vorkommen im Intrusivgebiet von Niederbayern entstand im Oberkarbon und hat ein Alter von etwa 320 Mio. Jahren. Grundsätzlich werden Steine aus dem EWR-Raum ausgeschrieben.

Zahlen und Fakten
1200 m² Pflaster, das entspricht ca. 33600 Steinen, das entspricht 470 Tonnen. Weiters werden 340 lfm Randsteine verlegt, das entspricht 81 Tonnen.
19. Juni 2013