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Statistik rund um das Fahrrad in Innsbruck

Statistik des Monats

Von 22. bis 30. September blickt die gesamte Radwelt nach Innsbruck und Tirol, wenn die weltbesten StraßenradfahrerInnen täglich in Innsbruck an der Ziellinie um die Medaillienplätze kämpfen. Doch in Innsbruck fahren das ganze Jahr über mehrere Tausend Menschen mit ihrem Drahtesel durch die Stadt. An insgesamt acht Radzählstellen (Karwendelbrücke, New Orleans Brücke, Prandtauerufer, Sillpark, UNI Geiwi, Vögelebichl, Herzog-Otto-Ufer und Walther Park) wird jede einzelne Fahrt registriert. Im Jahr 2017 brachten es die InnsbruckerInnen auf 3.902.261 registrierte Fahrten.

Der stärkste Tag des Jahres 2017 wurde an der Zählstelle Karwendelbrücke verzeichnet: Mittwoch, 17. Mai 2017 - ein sonniger Tag mit 28° Tageshöchsttemperatur an dem 6.290 Fahrten registriert wurden. Im Gegensatz dazu steht Samstag, 30. Dezember 2017, ein windiger Tag, an dem es das Thermometer nur auf vier Grad minus schaffte, und gerade einmal drei FahradfahrerInnen die Radzählstelle im Walther Park passierten.

Das Innsbrucker Stadtrad

Im Juni wurden über 8.500 NutzerInnen bzw. Fahrten mit dem Innsbrucker Stadtrad verzeichnet. „Das ist ein neuer, erfreulicher Rekord und bestätigt die Erfolgsgeschichte des Stadtrads seit der Einführung im Jahr 2014“, freut sich Bürgermeister Georg Willi. Insgesamt wurden heuer bis Ende Juli bereits 41.426 Ausleihungen gezählt. Das entspricht einer Steigerung von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
„Neben einem modernen Öffi-Angebot setzen wir auf den Ausbau des Radangebots. Das Stadtrad ist ein attraktives Angebot für die flexible und kostengünstige Fortbewegung in der Stadt. Mit dem Stadtrad kommt man von der Uni schnell zum Baggersee, vom Marktplatz auf die USI oder vom Hauptbahnhof in die Innenstadt“, betont die zuständige Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl. Im Stadtgebiet gibt es mittlerweile 41 Standorte, an denen über 340 Räder ausgeliehen werden können. Zuletzt wurden neue Stationen in der Purtschellerstraße, am Kaiserschützenplatz am Marktplatz und am Baggersee errichtet.
Die Tarife sind je nach Fahrtdauer gestaffelt und starten ab einem Euro pro halbe Stunde. Mit dem Vorteilstarif ist die erste halbe Stunde jeder Fahrt kostenlos. „Aktuell haben wir ca. 1.400 registrierte Stadtrad-BenutzerInnen, die mit dem Vorteilstarif registriert sind und unser Angebot regelmäßig nutzen“, weiß IVB-Geschäftsführer DI Martin Baltes. Seit Kurzem sind im Haltestellenverlauf der IVB-Linien die Stadtrad-Stationen mit den aktuell verfügbaren Rädern erfasst. Bis zum Jahresende sind weitere Standorte vor dem Casino Innsbruck und beim Chemischen Institut geplant.