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Startschuss für neuen Innsbrucker Vorsorgeplan erfolgt

Pflege für SeniorInnen muss garantiert werden können
„Die Veränderungen in der Stadt Innsbruck sind unübersehbar, die Bevölkerung wächst, die Altersstruktur ist einem ständigen Wandel unterworfen und die Politik will vorausschauend agieren. Deswegen ist eine Ist-Analyse gekoppelt mit einer Vorschau und Planung unabdingbar“, erklärt Stadtrat Ernst Pechlaner anlässlich der am 20. Juni erfolgten Kick-Off-Veranstaltung für die Erstellung eines neuen Innsbrucker Vorsorgeplanes für ältere Menschen. Dieser soll eine Weiterentwicklung und Evaluierung des Sozialplanes für SeniorInnen der Landeshauptstadt unter besonderer Berücksichtigung mobiler und teilstationärer Angebote sowie Kurzzeitpflege sein.

„Die Zahl der über 75-Jährigen ist von den Jahren 2000 bis 2010 um 25 Prozent gestiegen und für die nächsten zehn Jahre wird ein Plus von 45 Prozent prognostiziert. Wir müssen also handeln, um für die Aufgaben, die in Zukunft auf uns zukommen, gewappnet zu sein“, weiß Pechlaner.

Beauftragt, den Plan zu erstellen, wurde die ÖBIG, die nun in den kommenden zwölf Monaten besonders die Bereiche Kurzzeitpflege, Tagespflege, mobile Pflege und weiterer Ausbau alternativer Wohnformen sowie die Themen Altenwohn- und Pflegeheime etc. evaluieren, auf ihre Qualität prüfen und Konzepte für deren Weiterentwicklung erarbeiten wird.

„Die Ergebnisse sind für die Politik und Verwaltung wesentliche Entscheidungs- und Handlungsgrundlagen, damit wir auch in Zukunft eine qualitätsvolle Vollversorgung im Bereich der stadtteilbezogenen ambulanten teilstationären und stationären Betreuung und Pflege der älteren InnsbruckerInnen garantieren können“, schließt Pechlaner.
24. Juni 2013