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Städtisches Wohnungsservice: Kompetenter Ansprechpartner

Aktuelle Zahlen für 2010 vorgelegt.
Das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck umfasst die Bereiche Wohnbauförderung, Wohnungsvergabe sowie die Schlichtungsstelle. Für alle drei Referate legte die amtsführende Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter am 7. Dezember gemeinsam mit Referent Christian Zabernig (Wohnungsvergabe) und Ing. Otto Haas (Wohnbauförderung) die aktuellen Zahlen für 2010 vor.

„2010 wurde unser Wohnungsservice regelrecht gestürmt“, berichtete Pokorny-Reitter. Über 4300 Vorsprachen (persönlich und telefonisch) verzeichnete allein das Referat für Wohnbauförderung – eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent. Die Schlichtungs- und Parifizierungsstelle erledigte 8200 Beratungen von MieterInnen und VermieterInnen in Wohnrechtsangelegenheiten, was einer Steigerung von 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. „Diese Zahlen zeigen, dass das städtische Wohnungsservice und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtige und kompetente Ansprechpartner in allen Wohnungsfragen in Innsbruck sind“, freute sich Pokorny-Reitter.

3,5 Millionen Euro für Wohnbausanierungen
Die Zuschüsse für Wohnbausanierungen steigen um 66 Prozent auf über 3,5 Millionen Euro. 1200 Anträge zur Wohnbausanierung und 6900 Anträge auf Mietzins- und Annuitätenbeihilfe wurden bearbeitet. Dies betreffe auch Maßnahmen wie den nachträglichen Lifteinbau (2010 wurden 53 Lifte gefördert) oder den Umbau zu seniorengerechten Bädern: „Stadt und Land nehmen viel Geld in die Hand, um beispielsweise die Luftsituation zu verbessern oder Senioren zu altersgerechtem, qualitätvollen Wohnen zu verhelfen“, erläuterte Ing. Otto Haas.

660 Wohnungen nachbesiedelt und übergeben
Der Bedarf an leistbaren, städtischen Miet- und Eigentumswohnungen ist weiterhin ungebrochen: „Die Ursache sind der enorme Druck und die übertrieben hohen Preise am privaten Innsbrucker Wohnungsmarkt“, erklärte Pokorny-Reitter. Christian Zabernig nannte 660 Nachbesiedlungen, davon wurden 20 neue Mietwohnungen vergeben. „Bis zur Übergabe von 318 Wohnungen in der Wohnanlage O3 Anfang 2012 ist mit keiner Neubauvergabe zu rechnen, was zu einem erneuten Anstieg bei den Wartelisten führen wird“, so Pokorny-Reitter. Aktuell seien 2800 Familien und Einzelpersonen vorgemerkt.
07. Dezember 2010