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Städtische Integrationsstelle: Tätigkeitsbericht 2011

Vorstellung des Tätigkeitsberichtes 2011 am 2. März 2012 im Stadtmagistrat.
Seit 2009 gibt es im Stadtmagistrat eine eigene Integrationsstelle, die zahlreiche Projekte zur Integration verwirklicht bzw. unterstützt. Einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten im vergangenen Jahr gibt der Tätigkeitsbericht 2011, der am 2. März von Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Notburga Troger (Leiterin der Integrationsstelle) und Mag. Ronald Zecha (Geschäftsführer der Volkshochschule Tirol) im Rahmen eines Pressegespräches vorgestellt wurde.

„Integration ist nicht nur eine soziale Frage“, so Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, die ressortzuständig für Fragen der Integration ist. „Sie ist sehr stark im Gesellschaftsbereich angesiedelt und ich betrachte es als Chefsache, aktiv zur Verbesserung des Zusammenlebens aller BürgerInnen dieser Stadt beizutragen.“

„Für mich ist Integration eine Lebenseinstellung, die nicht mit einem Amt alleine verbunden ist“, so Integrationsbeauftragte Troger, die die Integrationsstelle heuer an eine(n) NachfolgerIn übergeben wird. „Integration kann am besten über Kinder erreicht werden, denn nur so kann in Zukunft ein besseres Miteinander geschaffen werden. Wichtig ist aber, dass die Projekte sich nicht nur an bestimmte Bevölkerungsgruppen richten. Alle müssen und sollen daran teilnehmen können.“

„Integration funktioniert dann am besten, wenn es nicht draufsteht“, bestätigte VHS-Tirol-Geschäftsführer Zecha. „Wir haben eine gut funktionierende Partnerschaft mit der Stadt Innsbruck und werden auch in Zukunft gemeinsam sinnvolle Projekte verwirklichen.“

Vielfältige Projekte
Die Integrationsstelle fördert und initiiert Projekte nicht nur mit einzelnen Vereinen, sondern auch in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Tirol. Für externe Projekte stehen pro Jahr rund 35.000 Euro in einem Fördertopf bereit. 50.000 Euro sind zudem für eigene Aktivitäten vorgesehen.
Die einzelnen Projekte sind dabei ausgesprochen vielfältig, eine besondere Stellung nimmt aber der Bildungsbereich ein. Erfolgreich verlief in diesem Zusammenhang im vergangenen Jahr die „Menschenbibliothek“ in der Stadtbücherei, die es SchülerInnen ermöglichte, im Gespräch mit Menschen unterschiedlicher Kulturen neue Lebens- und Sichtweisen kennenzulernen. An Kindergärten wurde gemeinsam mit der VHS Tirol zudem die frühe Sprachförderung umgesetzt, wo Kinder mit Migrationshintergrund, die nicht Deutsch sprechen, durch Fachkräfte speziell gefördert werden.
Ebenfalls fortgesetzt werden soll heuer die Integrationskonferenz, die sich am 1. Juni mit den Themen Frauen und Gesundheit beschäftigen wird.

05. März 2012