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Stadtteilfest O-Dorf im Zeichen von „50 Jahre Olympia“

Sportehrenzeichen für Daniela Iraschko-Stolz als Höhepunkt
Das Jahr 2014 steht in Innsbruck im Zeichen von „50 Jahre Olympiastadt“. Eines der größten Veranstaltungs-Highlights im Jubiläumsjahr ist die Festveranstaltung „50 Jahre Olympisches Dorf“ am 21. und 22. Juni am DDr. Alois-Lugger-Platz. Damit feiert Innsbrucks jüngster Stadtteil ein halbes Jahrhundert. Wie schon beim Neujahrs-Empfang im Jänner, wird auch die Bevölkerung stark eingebunden und das Event in enger Zusammenarbeit mit Präsident Hofrat Prof. Mag. Friedl Ludescher und dem „Verband Neuarzl/Olympisches Dorf“ organisiert. Neben Daniela Iraschko Stolz, die das Sportehrenzeichen der Stadt Innsbruck erhält, wird Claudia Lösch bei der Festveranstaltung dabei sein und ihren Olympiapreis in Empfang nehmen. Am 16. Juni wurde das Programm für die Festveranstaltung im Rahmen eines Pressegesprächs vorgestellt.

„Die Olympischen Spiele 1964 legten den Startschuss für die weltweite Reputation Innsbrucks als die Sportstadt der Alpen. Mit der Wiederholung der Spiele 1976 und den Youth Olympic Games 2012 wurde Innsbruck als Austragungsort von Großereignissen weltweit bekannt“, so Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer in ihrem Eingangsstatement.

„Hier im O-Dorf gibt es einen guten Zusammenhalt innerhalb der Vereine und es leben 55 Nationen gemäß der olympischen Charta friedlich in einer schönen Wohnumgebung mit bester Infrastruktur zusammen“, freut sich Mag. Friedl Ludescher über die gute Entwicklung des Stadtteils.

„Ich freue mich schon jetzt auf das bunte Programm des Festaktes“, betonte der für Sport zuständige Innsbrucker Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Alle sind herzlich eingeladen, mit uns den 50. Geburtstag des Olympischen Dorfes gebührend zu feiern.“

Hintergrund
Die Spiele 1964 waren begleitet von einer großen Euphorie und Aufbruchstimmung. Sportstätten entstanden und die Chancen der Spiele wurden allgemein als sehr positiv gesehen. Die 1.091 Athletinnen und Athleten traten bei 34 Bewerben in acht Sportarten an und stießen in Innsbruck auf reges Zuschauerinteresse. Insgesamt
waren die Spiele ein großer Publikumserfolg – dank hervorragender Infrastruktur konnten erstmals mehr als 1 Million ZuschauerInnen in den modernen Sportstätten begrüßt werden. 70 Sonderzüge für 30.000 interessierte BesucherInnen aus Deutschland, 40.000 jubelnde in der Axamer Lizum und 60.000 Fans bei Egon Zimmermanns Triumphfahrt am Patscherkofel sprechen eine deutliche Sprache. Darüber hinaus waren die Spiele 1964 die ersten, die im Fernsehen übertragen wurden.

Für die Tiroler Landeshauptstadt selbst brachten die Olympischen Winterspiele 1964 zudem eine Chance in Bezug auf die Stadtentwicklung. Der Startschuss für den Bau des Olympischen Dorfes war die Geburt eines neuen Stadtteils. Dies hatte eine nachhaltige Wirkung: Es entstand dringend benötigter Wohnraum für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker. Heute leben rund 9.000 Menschen aus 55 Nationen im jüngsten Innsbrucker Stadtteil.

Programm
Samstag 21. Juni

10:00 - 15:00 Uhr
Sonderpostamt mit Jubiläumsmarke

13:00 - 17:00 Uhr
Oldtimer-Traktoren-Parade
Einmarsch der Nationen und Generationen
Kinderspielfest und Blaulicht-Nachmittag
Interkulturelles Kochen internationale Spezialitäten
Interreligiöse Begegnung

18:00 Uhr
Zeltfest mit Tiroler Abend


Sonntag, 22. Juni


08:15 Uhr
Anmarsch, Defilierung
Landesüblicher Empfang
anschließend Festmesse und Festakt mit Ansprachen und Sportlerehrung

11:00 -13:00 Uhr
Frühschoppen Mit Harry Prünster im Festzelt, ORF-Übertragung

13:30-18:00 Uhr
Zeltfest
16. Juni 2014