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Themen des Stadtsenats vom 20. Mai 2015

 

Deponie Amras aufgelöst

Eine positive Nachricht konnte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz Plörer dem Stadtsenat hinsichtlich der Deponie Amras mitteilen. Bekanntlich stand hier längere Zeit die Entsorgung aus. Die Stadt suchte laufend nach einer Lösung für das Problem. „Die Anliegen der Anrainerinnen und Anrainer nahmen wir uns immer zu Herzen. Verschiedenste Möglichkeiten wurden ausgelotet. Nun erhielten wir die Nachricht, dass das gesamte Schuttmaterial entfernt ist und nur noch der Humus vorhanden ist. Die Rekultivierungsmaßnahmen stehen auch bereits an“, zeigte sich die Bürgermeisterin über das anstehende Ende der Situation erleichtert.

 

Altglasentsorgung am Wochenende

An rund 140 Wertstoffinseln im gesamten Innsbrucker Stadtgebiet können BürgerInnen ihre Altglasabfälle entsorgen. Wenngleich sich durch die schrittweise Umstellung des Wertstoffsammelsystems in den einzelnen Stadtteilen bereits Verbesserungen in Hinblick auf wilde Ablagerungen und Lärmbelästigungen ergeben, bestehen immer noch Lärmbeschwerden bei Sammelinseln. Diese betreffen einerseits die Entsorgung von Abfällen bei laufendem Motor, die Entleerung der Behälter durch die Entsorgungsfahrzeuge und die Glasentsorgung zu Nachtstunden sowie am Wochenende. Nach einer Stellungnahme des Referates Umwelttechnik und Abfallwirtschaft ist eine Änderung der Mülllabfuhrordnung möglich, welche ein Verbot beinhaltet, an Sonn- und Feiertagen Altglas in die Sammelbehälter einzuwerfen. Ein entsprechender Entwurf dazu wird dem Gemeinderat voraussichtlich im Juni vorgelegt. Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider verweist zudem auf den Testlauf eines lärmarmen Containers. Der Stadtsenat nahm den dazugehörigen Bericht samt Stellungnahme einstimmig zur Kenntnis.

 

Sozialpastorales Zentrum St. Paulus

In seiner Sitzung vom Jänner 2012 hat der Innsbrucker Gemeinderat den Grundsatzbeschluss zur Realisierung des Projektes „Sozialpastorales Zentrum St. Paulus“ gefasst. Nach Konkretisierung des Projektes lag dem Stadtsenat nun ein Bericht zum geplanten Bauvorhaben vor, welcher sich auf die seitens der Stadt Innsbruck zu finanzierenden Projektteile bezieht, nämlich auf den Pfarrkindergarten und das Jugendzentrum. Auf Grundlage des damaligen Gemeinderatsbeschlusses fand ein Architekturwettbewerb statt. Gegenüber dem Gemeinderatsbeschluss von 2012 wird von einem größeren Flächenbedarf (+173 m2 Nettonutzfläche) sowie zusätzlichen Neben- und Abbruchkosten ausgegangen. Auch die Umbaukosten für die übergangsweise Unterbringung des Kindergartens in der Pfarre St. Pirmin fließen in die Gesamtkosten mit ein. Für die Stadt Innsbruck ergeben sich Projektkosten in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro. Der Stadtsenat übergab den Bericht nach Vorberatung einstimmig an den Gemeinderat zur Beschlussfassung.

 

Neuanschaffung Innsbruck-Ballon

Heißluftballons sind beliebte Werbemittel, die viel Aufmerksamkeit erregen. Auch die Stadt Innsbruck (vertreten durch die Innsbruck Marketing GmbH) setzt seit 1996 darauf. Die letzte Ballonhülle, welche im Jahr 2008 erworben wurde, war seither über 700 Mal in ganz Europa im Einsatz, unter anderem beim Rodel- und Skiweltcup, beim Giro d’Italia und bei Fahrten über Leipzig und Luxemburg. Da der Ballon nach sieben intensiv genutzten Jahren aus luftfahrtrechtlichen Gründen seine Nutzungsdauer erreicht hat, wurde nun ein neuer angeschafft. Die Gesamtkosten für den neuen Heißluftballon belaufen sich auf 40.000 Euro, von welchen der Tourismusverband Innsbruck die Hälfte übernimmt. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Übernahme der anderen Kostenhälfte aus.

 

Stadtsäle: Nachnutzung Inventar

Im Zuge des Neubaus „Haus der Musik“ werden die Stadtsäle abgetragen. Am der Nachnutzung des vorhandenen mobilen Inventars im Stadtsaalgebäude besteht großes Interesse, weshalb die verbleibenden Einrichtungsgegenstände nun abgeben werden. Bevorzugt wurden stadteigene und –nahe Institutionen berücksichtigt sowie Kulturvereine und Kinderspielgruppen. Ein großer Teil des Inventars ergeht unentgeltlich an die Innsbrucker Musikschule, die Volkshochschule, Kulturvereine und Kinderspielgruppen, wie etwa die Vereine Jugendland, Spielraum für Alle, Jugendtanz, Haus 41, die Free Beat Company, den Kulturverein Grinzens und die Musikkapelle Arzl. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig dafür aus, das Stadtsaal-Inventar an die genannten Interessenten zu verschenken. 

 

Verein "Kindersommer Igls"

Die Stadt Innsbruck garantiert auch in den Sommerferien eine umfangreiche Kinderbetreuung. Im Sommer 2015 sind insgesamt neun städtische Kindergärten und vier Schülerhorte geöffnet, bei der Auswahl der Ferienbetriebe wurde viel Wert auf die Ausgewogene Verteilung im Stadtgebiet gelegt. Da es nicht möglich ist, den Kindergarten im Sommer zu öffnen, übernimmt der Kindersommer Igls – wie bereits in den Vorjahren 2013 und 2014 – die dortige Kinderbetreuung. Rund 30 Kinder sind für die diesjährige Sommerbetreuung angemeldet. Stadtrat Ernst Pechlaner betont: „Die Stadt Innsbruck legt großen Wert darauf, in allen Stadtteilen eine qualitativ hochwertige Sommerbetreuung anzubieten. Durch den Kindersommer Igls werden die dortigen Familien entlastet und die Kinder in der Ferienzeit optimal betreut.“ Der Stadtsenat beschloss einstimmig, dem Verein „Kindersommer Igls“ die Räumlichkeiten des Kindergartens kostenlos zu überlassen und die gesamten Projektkosten in der Höhe von 8.000 Euro zur Gänze zu subventionieren. (KS)

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