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Themen des Stadtsenats vom 17. Juni 2015

 

Frühe Sprachförderung in städt. Kindergärten

Das Aufgabengebiet der städtischen Schulen und Kindergärten geht weit über die reine Kinderbetreuung hinaus. Auch die frühe Sprachförderung in Kindergärten ist ein zentrales Anliegen der Stadt Innsbruck. Nach Vorgabe des Amtes der Tiroler Landesregierung wird diese Form der Förderung bereits seit September 2012 durchgeführt. Nach einem ersten Probezeitraum wurde die „Sprachförderung vor Ort“ für den Zeitraum August 2013 bis Juli 2015 EU-weit ausgeschrieben, den Zuschlag erhielt damals die Volkshochschule Innsbruck. Stadtrat Ernst Pechlaner betont: „Eine effiziente Sprachförderung beginnt bei den Jüngsten. Durch diese Initiative werden die Kinder bereits im frühen Alter bestmöglich geschult, späteren Sprachschwierigkeiten kann dadurch oftmals vorgebeugt werden.“

Für den Zeitraum August 2015 bis August 2018 wurde das aktuelle Vergabeverfahren zur „Frühen Sprachförderung in den städtischen Kindergärten“ in einem offenen Verfahren im Oberschwellenbereich EU-weit und digital ausgeschrieben. Als Bestbieterin erhält erneut die Volkshochschule Innsbruck den Auftrag. Der Stadtsenat stimmte der Vergabe einstimmig zu, die Personalkosten der eingesetzten SprachpädagogInnen werden der Stadtgemeinde Innsbruck vom Land Tirol nach Ablauf des Kindergartenjahres zu Gänze ersetzt.

 

Müllabfuhrordnung

Auf Grund von Neuerungen im Bereich der Wertstoffsammlung wird die im Jahr 2012 beschlossene Müllabfuhrordnung der Tiroler Landeshauptstadt derzeit einer umfassenden Änderung unterzogen. Konkret werden Kunststoffabfälle und Altpapier künftig nicht mehr an Sammelinseln, sondern direkt bei den jeweiligen Liegenschaften abgeholt. Dadurch werden die öffentlichen Sammelinseln im Stadtgebiet auf Glas- und Metallsammelbehälter reduziert. In den Stadtteilen Olympisches Dorf, Reichenau, Teilen von Amras und der Höttinger Au erfolgte die Umstellung bereits, schrittweise wird das neue Wertstoffsammelsystem nun auch in den übrigen Innsbrucker Stadtteilen umgestellt.

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider weiß: „Unser erklärtes Ziel ist es, die Lebensqualität zu verbessern und gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Mit dem neuen Wertstoffsammelsystem gelingt uns eine fachgerechte Entsorgung der Recyclingstoffe auf bürgerInnenfreundliche und umweltgerechte Weise.“ Nach Vorberatung leitete der Stadtsenat den Entwurf zur Beschlussfassung an den Gemeinderat weiter.

 

FC Wacker Innsbruck: Sondersubvention

Der Fußballsport ist in der Tiroler Landeshauptstadt überaus beliebt, insbesondere der FC Wacker Innsbruck besitzt zahlreiche Innsbrucker Fans. Für das Spiel gegen den SV Horn, welches am 29. Mai durchgeführt wurde und mehr als 13.700 ZuschauerInnen ins Stadion lockte, gewährte der FC Wacker Innsbruck freien Eintritt. Der Verein verzichtete dadurch auf einen geschätzten Erlös von rund 120.000 Euro und suchte daher bei der Stadt Innsbruck um eine Subvention von 25.000 Euro an. Nach Vorberatung übergab der Stadtsenat den Antrag zur Beschlussfassung an den Gemeinderat.

 

Subvention Innenstadtverein „Shopping Night“

Das Innsbrucker Sommerprogramm hat zahlreiche kulturelle Höhepunkte zu bieten. Einer davon ist der Innsbrucker Tanzsommer, im Zuge dessen am 26. Juni die Veranstaltung „Ganz Innsbruck tanzt am Langen Tag des Tanzes“ geplant ist. Ziel des Innenstadtvereins als nunmehr alleiniger Veranstalter ist es, die vorgesehenen Tanzperformances einem möglichst breiten Publikum in der Innsbrucker Innenstadt zu präsentieren. Die Pausen zwischen den Vorführungen können auf Grund verlängerter Öffnungszeiten zum Einkaufen genutzt werden.

Der Stadtsenat sprach sich dafür aus, die „Lange Nacht des Tanzes mit Shoppen“ mit einer Sondersubvention in Höhe von 20.000 Euro zu unterstützen und leitete den Antrag zur Beschlussfassung an den Gemeinderat weiter.

 

TIGAS: Ausbau Fernwärmeversorgung

Im Zuge der Erweiterung des Fernwärmenetzes Innsbruck durch die TIGAS-Erdgas Tirol GmbH ist eine weitere Wärme-Transportleitung geplant, In Abstimmung mit der Stadt Innsbruck wird diese nun vom TIGAS-Areal über die Ing.-Etzel-Straße bis zur Kreuzung Bienerstraße und von dort weiter über die Karl-Kapferer-Straße bis zum Kreuzungsbereich Rennweg. Entgegen der ersten Einreichung erfolgt die aktuelle Querung des Englischen Gartens nun mittels unterirdischer Neuverlegung (sog. „Microtunneling“), wodurch am Rennweg keine Grabungsarbeiten anfallen. Der Stadtsenat gab dem Ansuchen der TIGAS um Bewilligung der Trassenerrichtung statt.

 

Agrargemeinschaft Amraser Hochwald

Dem Stadtsenat lagen in seiner heutigen Sitzung Berichte der Agrargemeinschaft Amraser Hochwald vor. Konkret handelt es sich dabei um die Rechnungsprüfung 2014 sowie den Voranschlag/die Erfolgsübersicht 2015. Diese wurden erstmals durchgeführt. Nach Behandlung im Stadtsenat übergab dieser die Dokumente an den Gemeinderat zur Beschlussfassung. (KS)

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