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Themen des Stadtsenats vom 08. Juli 2015

 

Straßenbahn-/Regionalbahnkonzept: Planung O-Dorf

Das Regionalbahnkonzept schreitet zügig voran. Bereits im Mai 2013 wurde dem Stadtsenat die Funktionsplanung der „Straßenbahnlinie 2“ für den Abschnitt Schützenstraße – Josef-Kerschbaumer-Straße – Kajethan-Sweth-Straße zur Kenntnisnahme vorgelegt. Die Planung der Trassenführung und die Haltestellenanordnung wurde nun überarbeitet. Die neue Regelung bringt zusätzlich den Vorteil mit sich, dass zahlenmäßig keine Parkplätze eingebüßt werden. Für eine mit der Bevölkerung akkordierte Lösung veranstaltete die IVB einen Workshop mit TeilnehmerInnen aus dem O-Dorf. Nun ist eine Verlegung der Endhaltestelle in den Bereich westlich des DDr.-Alois-Lugger-Platzes angedacht. Insgesamt fällt die Stellplatzbilanz im öffentlichen Straßenraum durch die modifizierte Funktionsplanung nun neutral aus, da wegfallende Parkplätze durch neu errichtete kompensiert werden.

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider erklärt: „Mit der angepassten Planung haben wir eine Möglichkeit geschaffen, die sowohl im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ist, als auch die bestmögliche Streckenführung für die neue Bahnlinie gewährleistet. Durch den Erhalt der Parkplätze werden die Anwohnerinnen und Anwohner entlastet, gleichzeitig wird das öffentliche Verkehrsnetz erheblich ausgebaut und verbessert.“

Der Stadtsenat stimmte der Funktionsplanung der Straßenbahnlinie „2“ im genannten Abschnitt einstimmig zu.

 

Evaluierungsmaßnahmen Parkraumbewirtschaftung

Seit vergangenem Jahr wird in Innsbrucks Stadtteilen das neue Parkraumkonzept Schritt für Schritt umgesetzt.Jeweils ein Jahr nach Einführung der Maßnahmen werden diese von den ExpertInnen der Stadt evaluiert. Auf Grund von Wünschen und Anregungen aus der Bevölkerung sind nun einige Änderungsmaßnahmen am Konzept vorgesehen. Diese werden im Zuge einer Pressekonferenz mit Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider im Detail vorgestellt (Dienstag, 14. Juli, 09:00 Uhr, Rathaus, 6. Stock/Zi.Nr. 6.101). Der Stadtsenat sprach sich in seiner Sitzung für die Durchführung der Evaluierungsmaßnahmen aus und leitete den Antrag zur Beschlussfassung an den Gemeinderat weiter.

 

Errichtung eines Gastgartens

In den Sommermonaten sind Innsbrucks Gastgärten sehr beliebt. Sie stellen für Einheimische und Gäste gleichermaßen ein beliebtes Ziel dar und beleben durch ihre Vielfalt die Innenstadt. Auch für die Bar „Erlkönig“ in der Meraner Straße ist nun die Errichtung eines Gastgartens vorgesehen. Dieser wird sich am Gehsteig vor dem Lokal auf einer Fläche von 5,90 m2 befinden. Der Stadtsenat unterstützt dieses Anliegen und die damit verbundene Aufwertung der Innsbrucker Innenstadt und erteilte einstimmig die Bewilligung zur Errichtung des Gastgartens.

 

Tierschutzverein für Tirol 1881: Finanzierungsbeteiligung

Der Tiroler Tierschutzverein ist eine wertvolle Institution, die bereits seit vielen Jahren Bestand hat und einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz in Tirol leistet. Nach der Neuwahl des Vereinsvorstandes lag dem Stadtsenat nun eine gemeinsame Vereinbarung zwischen den Tiroler Gemeinden, dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck vor. Diese betrifft die Jahre 2015/2016 und beinhaltet die jährliche Fördersumme, welche an den Verein ausgezahlt wird. Vorgesehen ist, dass sich die Stadt Innsbruck gemeinsam mit dem Land Tirol und dem Tiroler Gemeindeverband an der Finanzierung beteiligt. Für das Jahr 2015 beläuft sich der Anteil der Stadt daran auf 125.000 Euro, für 2016 auf 150.000 Euro. Nach Vorberatung leitete der Stadtsenat den Antrag zur Beschlussfassung an den Gemeinderat weiter.

 

Verein Multikulturell: Projekt TIP TOP

Ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung bilden die Grundlage eines gesunden Lebensstils. Das Projekt „TIP TOP“ richtet sich gezielt an MigrantInnen und soll ihnen dabei helfen, ihre Herz-Kreislauf-Gesundheit zu verbessern. Mittels multilingualen Informationsmaßnahmen und -materialien soll ein Bewusstsein für gesundheitliche Risiken und Präventionsmöglichkeiten geschaffen werden. In Workshops lernen die TeilnehmerInnen wichtige Fakten über gesunde Ernährung und sportliche Möglichkeiten in der Tiroler Landeshauptstadt. Bei der Umsetzung des Projektes werden kulturelle und sprachliche Unterschiede berücksichtigt, auch auf einen niederschwelligen Zugang zu der Zielgruppe wird Wert gelegt. Im Zeitraum 2015-2017 wird das Projekt vom Fonds Gesundes Österreich, dem Land Tirol und der Tiroler Gebietskrankenkasse unterstützt. Der Verein sucht zudem für die kommenden drei Jahre um Subvention von jährlich 7.000 Euro durch die Stadt Innsbruck an. Nach Vorberatung im Stadtsenat übergab dieser den Beschluss einstimmig zur Beschlussfassung an den Gemeinderat. (KS)

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