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Themen des Stadtsenats vom 15. Juli 2015

 

Campagnereiterareal: neuer Wohnraum

Die Sportanlage in der Radetzkystraße, die aktuell aus zwölf Tennisplätzen und vier Beachvolleyballplätzen besteht, macht Platz für Wohnraum. Allerdings werden die Sportplätze nicht ersatzlos gestrichen, sondern übersiedelt. Diese Einigung konnte mit der Sportunion Tirol erzielt werden. Auf einem Gesamtareal von rund 12.700 m² am Paschbergweg 3 wird von der IIG ein neues Sportareal errichtet. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer zeigt sich erfreut über den Umzug: „Diesen Schritt kann man als Jahrhundertentscheidung bezeichnen: Durch die Verlegung der Sportanlage kann neuer Wohnraum geschaffen und damit ein weiterer großer Schritt in der städtischen Wohnbauoffensive genommen werden. Es wird Platz für bis zu 1.000 Wohnungen frei.“

„1.245 Wohnungen sind bereits in Entwicklung. Dass nun knapp 1.000 neue Wohnungen geschaffen werden, ist Beweis dafür, dass wir am Ziel ,leistbares Wohnen für alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker‘ zu schaffen, kontinuierlich arbeiten“, erläutert Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Auch IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler zeigt sich über die Entscheidung erfreut: „Dass die Verhandlungen so gut über die Bühne gegangen sind, ist nicht selbstverständlich. Ich möchte mich dafür bei allen Beteiligten herzlich bedanken.“

Neben neun Sand-Tennisplätzen und vier Beachvolleyballfeldern im Freien, sollen am Paschbergweg außerdem ein Büroräumlichkeiten der Sportunion sowie eine Tennishalle mit zwei weiteren Plätzen errichtet werden. Die Kosten dieser Lösung belaufen sich auf rund 6 Millionen Euro. Der Stadtsenat stimmt der Einigung einhellig zu.

 

WUB Kletterhalle: Konkretisierung

Ein weiterer großer Meilenstein wurde im Projekt „Umbau WUB-Areal“ genommen: Die Konkretisierung der einzelnen Bauteile schreitet voran. Eine Seilkletterhalle mit Nebenräumen, die auch ein Bistro und Café im Untergeschoss beinhaltet, ist ebenso geplant wie Boulderbereiche außen und innen. Auch die aktuell bereits für Leichtathletik genutzte Halle wird umgebaut. Außer einem neuen Boden finden Sanitäreinheiten, ein Lager- und ein Kraftraum sowie ein Büro Platz. Die Sportanlage am WUB-Areal wird sich nach Fertigstellung facettenreicher Nutzung erfreuen: Neben AthletInnen aus der Kletterszene, bekommen auch die Bergrettung sowie der Leichtathletikverband dort neue Räumlichkeiten. Die WUB-Fun-Sporthalle wird wie bisher für Trendsportarten und als Skatehalle genutzt. Für die Errichtung der Freizeitstätte ist eine gemeinsame Finanzierung seitens Bund, Land und Stadt vorgesehen. Der Antrag wurde vom Stadtsenat einstimmig beschlossen.

 

Vormerkrichtlinie Seniorenwohnungen

Die Stadt Innsbruck betrachtet die Schaffung nachhaltiger, leistbarer und altersgerechter Wohn- und Lebensräume auch für SeniorInnen als eine ihrer Kernaufgaben. Deshalb wurde bereits 1997 das Konzept für „Seniorenwohnungen in Innsbruck“ ausgearbeitet. Jetzt hat der Stadtsenat eine neue Vormerkrichtlinie für SeniorenwohnungswerberInnen beschlossen. „Die neue Richtlinie ist ein klarer Leitfaden der Wohnungsvergabe für Seniorinnen und Senioren. Es ist wesentlich, dass es für die ältere Bevölkerungsgruppe eine eigens ausgearbeitete Richtlinie gibt, da sich die Ansprüche im Alter ändern. Ein wesentlicher Punkt ist dabei die Transparenz der Vergabe“, erklärt Vizebürgermeister und Seniorenreferent Christoph Kaufmann.

Zwei weitere wesentliche Bedingungen der Richtlinie sind ein Alter über 65 Jahren sowie der Hauptwohnsitz, der mindestens die vergangenen fünf Jahre bzw. insgesamt 25 Jahre im Innsbrucker Stadtgebiet gewesen sein muss.

 

Neue Gastgärten

Besonders in den Sommermonaten sitzen die InnsbruckerInnen, aber auch die Gäste gerne im Freien und genießen die Sonne. Gastgärten bieten sich dafür besonders an. Das asiatische Restaurant SHIFU einerseits und die Gelateria Lago di Garda auf der anderen Seite möchten diesem Wunsch ihrer KundInnen nachkommen: Sowohl in der Kaiserjägerstraße 4a als auch am Marktgraben 23 werden folglich Gastgärten genehmigt.

 

Wanderwege Nordkette

Die Bauarbeiten auf der Umbrückler Alm laufen auf Hochtouren. Um die Zufahrt zu dieser Alm auch nach Fertigstellung gewährleisten zu können, wird ein neuer Forstweg – „Umbrückler Almweg Neu“ – errichtet und der nicht mehr befahrbare alte Weg aufgelassen. Die Kosten der Neuerrichtung von 65.000 Euro wurden bereits für das Jahr 2015 budgetiert.

Zusätzlich zum neuen Weg zur Umbrückler Alm gehen auch der Riegelsteig, der Geologensteig und der Wilhelm-Greil-Weg in die Verantwortung der Stadt Innsbruck über. Bisweilen war der Innsbrucker Verschönerungsverein Erhalter dieser Wege. Die Stadt Innsbruck sanierte kürzlich alle drei Wege.

 

Parkentlastung Hungerburg

Die Nordkette ist eines der beliebtesten Ausflugsziele im Raum Innsbruck. Besonders an Schönwetterwochenenden nutzen sowohl Einheimische als auch Gäste das alpine Gelände für unterschiedliche Freizeitaktivitäten. Aufgrund der großen Beliebtheit, entsteht oftmals bereits am Vormittag ein Mangel an Parkplätzen auf der Hungerburg. Als mögliche Entlastung dient die City- und Congress-Tiefgarage in Innsbruck. Bei einem Kauf eines Kombi-Tickets Alpenzoo, eines Einzeltickets vom Congress auf die Seegrube oder auf das Hafelekar sowie bei allen Tagesskipässen ist das Parken in dieser Garage von 08:00 bis 18:00 Uhr kostenlos. „Die Gratis-Park-Aktion muss bekannt gemacht und besser beworben werden“, erläutert Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider den Auftrag des Stadtsenats.

 

Patscherkofel: Entwicklungsprozess

Innsbrucks Hausberg, der Patscherkofel, stellt ein beliebtes Ausflugsziel und Naherholungsgebiet dar. Seit dem Rückkauf durch die Stadt Innsbruck im vergangenen Jahr sind zahlreiche Ideen und Vorschläge zur weiteren Entwicklung des Gebietes eingebracht und öffentlich diskutiert worden. Der Stadtsenat hat dafür nun die Steuerungsgruppe „Entwicklungsprozess rund um den Patscherkofel“ beschlossen. Darin vertreten sind jeweils zwei Personen aus der Stadt Innsbruck und dem Planungsverbandes Südöstliches Mittelgebirge mit Ellbögen sowie je eine Person der Stadtteilausschüsse Igls und Vill und des Tourismusverbands Innsbruck, seinen Feriendörfern und der Patscherkofelbahnen Ges.m.b.H. und Co. KG. Die Stadt Innsbruck wird durch Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sowie Stadtrat Mag. Gerhart Fritz vertreten. Zeitgleich wird der Prozess vom Beratungsunternehmen Institute of Brand Logic begleitet, das auch schon beim den Innsbrucker Markenbildungsprozess dabei war.

Gemeinsam soll ein Bild der Zukunft der gesamten Region sowie die Entwicklung der strategischen Positionierung erarbeitet werden. Anschließend wird auf den Ergebnissen aufbauend ein Leistungsprogramm für die Region erstellt. (DH/MIR)

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