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Themen des Stadtsenats vom 11. August 2015

 

Management Center Innsbruck: Aktueller Verhandlungsstand

Bereits Ende 2012 hat sich der Innsbrucker Gemeinderat für den Neubau des Management Center Innsbruck (MCI) ausgesprochen. Für die Umsetzung ist eine Grundstücksablöse auf der Fläche der Bundesgärten notwendig. Bezüglich der finalen Ablösesumme, die seitens der Stadt Innsbruck zu bezahlen ist, laufen aktuell die Verhandlungen mit dem Bund.

Dem Stadtsenat wurde diesbezüglich nun ein Bericht vorgelegt, dieser nahm ihn einstimmig zur Kenntnis und beauftragte die Bürgermeisterin die Verhandlungen weiterzuführen. Es ist geplant, den Architektenwettbewerb im kommenden Herbst zu starten.

 

Neue Polizeiinspektion am Innsbrucker Bahnhof

Am Innsbrucker Bahnhof wird eine neue Polizeiinspektion errichtet. Die Stadt Innsbruck beteiligt sich an den anfallenden Kosten mit einem aliquoten Volumen von 400.000 Euro.

Um die Sicherheit der KundInnen des Innsbrucker Bahnhofs gewährleisten zu können, wurde die Streifentätigkeit der Polizei bereits ausgebaut. 2014 entschied das zuständige Innenministerium, dass eine Polizeidienststelle errichtet werden soll. In der neuen Inspektion im sogenannten „Uhrturmgebäude“ werden 12 der insgesamt 48 Planstellen neu geschaffen.

Die Besetzung der Inspektion ist rund um die Uhr vorgesehen. „Das Sicherheitsgefühl am Hauptbahnhof kann durch diese Maßnahme deutlich gesteigert werden. Der Bedarf ist eindeutig gegeben. Mein Dank gilt an dieser Stelle der Polizei für die gute Kooperation“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer. Der Stadtsenat entschied die finanzielle Unterstützung einstimmig.

 

Wieder Ansuchen um Laufhaus in Innsbruck

Ein Laufhaus mit 20 wechselweise mietbaren Zimmern soll im Gewerbegebiet in der Rossau entstehen. Stadtintern liegen bereits drei Stellungnahmen seitens des Gesundheitsamts, der Stadtplanung und dem Amt für Allgemeine Sicherheit vor. Während sich sowohl der städtische Amtsarzt als auch die Stadtplanung negativ gegenüber dem Antrag aussprachen und kein Bedarf bescheinigt wurde, bewertete das Amt für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen (kurz MÜG) ihn positiv. Der Innsbrucker Stadtsenat gab insgesamt eine negative Stellungnahme.

 

Autofreier Tag: Gratis Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel

Der 22. September steht jedes Jahr im Zeichen der Autofreiheit – der „Autofreie Tag“ fällt 2015 auf einen Dienstag. Gleichzeitig feiert der Verkehrsverbund Tirol sein 20-jähriges Bestandsjubiläum.

Anlässlich beider Aktionstage wird, die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Tirol am 22. September kostenlos angeboten. „Mit dieser Aktion setzen wir ein klares Zeichen für die Umwelt“, spricht sich Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider für die Förderung aus. Daran werden sich auch die Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH (IVB) beteiligen: Sowohl der Stadtverkehr als auch die Fahrt mit der Stubaitalbahn sind demnach gratis. Die Kosten dieses Angebots belaufen sich auf knapp 22.800 Euro. Der Stadtsenat sprach sich einstimmig für die Durchführung der Aktion aus.

 

Innsbrucker Weinfest lockt GenussliebhaberInnen

Am 04. und 05. September findet in der Innsbrucker Altstadt das 7. Weinfest statt. Dafür überlässt die Stadt Innsbruck der Veranstalterin, der Innsbruck Marketing GmbH, die benötigten Grundflächen in der Kiebach- und Seilergasse kostenlos.

Das Weinfest lockt GenussliebhaberInnen in die Stadt: Weine werden auf Marktständen zum Verkauf und zur Verkostung angeboten. Außerdem gibt es kulinarische Schmankerln aus den jeweiligen Regionen. Die musikalische Begleitung an den Abenden wird ohne Verstärker gespielt, damit es zu keiner Störung der AnrainerInnen kommt. Die unentgeltliche Überlassung der Gründe wurde vom Stadtsenat einstimmig bestimmt.

 

Einhausung Amras wird sportlich

Die Grünflächengestaltung der Autobahneinhausung in Amras schreitet einen weiteren Schritt voran. Die Planung sieht eine naturnahe Gestaltung mit drei „Nutzungsinseln“ (Kleinkinderspielfläche, Trendsport und Fitness & Fun) vor. Das Herzstück des sportlichen Bereichs stellt eine Boulderanlage dar, das hat der Innsbrucker Stadtsenat in seiner Sitzung einstimmig beschlossen. Diese wird „spinnenartig“ designt, was auch Klettern über Kopf möglich macht. Durch die besondere Gestaltung der Anlage entsteht eine zusätzliche Aussichtsplattform, die mit Hilfe einer Rutsche schwungvoll verlassen werden kann. „Damit wird ein weiteres Freizeitangebot geschaffen. Auch in das Gesamtbild des Konzepts bindet sich die geplante Anlage sehr gut ein“, weiß der für Grünanlagen zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz. Die Kosten der Sportanlage liegen bei knapp 190.000 Euro.

 

Studie zeigt Bedarf auf Friedhöfen

Auf Basis der 2013 erstellten Friedhofflächenbedarfsstudie werden nun unterschiedliche Maßnahmen durchgeführt. So wird beispielsweise der südliche Teil des Ostfriedhofs in Pradl umstrukturiert und neu gestaltet. Dabei entstehen unter anderem eine konfessionsneutrale Verabschiedungshalle und neue Urnennischen. „Die Studie hat deutlich aufgezeigt, wo Handlungsbedarf vorliegt. Darauf wird nun reagiert“, erklärt der zuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz. Dass jeder – egal welche Konfession – die Möglichkeit hat, sein Liebsten angemessen zu verabschieden, ist Fritz ein besonders Anliegen.

 

Öffentliche WC-Anlage wird saniert

Die öffentliche WC-Anlage Pavillon vor dem Tiroler Landestheater wird saniert. Die Kosten dafür werden von der Stadt Innsbruck getragen. Das wurde seitens des Stadtsenats einstimmig beschlossen. Die Sanierung, die fortlaufenden Betreuung sowie die Reinigung der sanierten WC-Anlage werden neu ausgeschrieben. (DH)

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