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„Die letzten Tage der Menschheit“

Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog von Karl Kraus

Zur Fortsetzung der Lesereihe des Instituts kultureller Kompostierung

 

Zum hundertsten Jahrestag des Beginns der Schlacht um Verdun.

Nach einem „Was bisher geschah“ wird das 4. Viertel des 3. Aktes vorgetragen.

 

 

Donnerstag, 18. Februar 2016

 

19.00 Uhr

 

Stadtbücherei Innsbruck

 

Colingasse 5a

 

Eintritt frei!

 

 

 

Zur Lesung:

Nach einem ausführlichen „Was bisher geschah“ wird das 4. Viertel des dritten Aktes in einer szenischen Lesung aufgeführt.

 

Zum Projekt:

Um das Gesamtwerk des Satirikers Karl Kraus zu würdigen, gilt es den Ernst des Witzes der Sprache zu beleuchten. Damals wie heute wird Diplomatie durch Geschäftsleute und Lobbyisten betrieben, welche mit Kriegen und nicht mit Frieden „Bombengeschäfte“ machen und mit Phrasen anstatt Sprache jeweils ihre Ideologie erklären. „Und, wie geht’s Ihnen mit dem Weltkrieg?“ „Bis dato kann ich nicht klagen […] Im Krieg krieg ich's zehnfache!“

 

Karl Kraus

1874 bis 1936, war einer der bedeutendsten österreichischen Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts. Er war Publizist, Satiriker, Lyriker, Aphoristiker, Dramatiker, sowie vor allem scharfer Kritiker der Presse und des Hetzjournalismus.