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Stadt vereinfacht Behördenwege für junge Eltern

Mehrere Anträge mit einem Behördengang erledigen.
Vereinfachte Bürokratie und weniger Behördengänge für die BürgerInnen – diese Verbesserungen bringt nun eine Organisationsänderung im Amt Standesamt und Personenstandsangelegenheiten der Stadt Innsbruck. Im Sinne einer möglichst bürgernahen Verwaltung kann ab 1. April 2011 die Ausstellung der Geburtsurkunde gleichzeitig mit der Ausstellung des Staatsbürgerschaftsnachweises und der Anmeldung im Melderegister erledigt werden.

„Als modernes Dienstleistungsunternehmen ist es der Stadt Innsbruck wichtig, eine einfache und bürgernahe Verwaltung zu garantieren“, freut sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer über die benutzerfreundliche Organisationsänderung. „Ich möchte auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Stadtmagistrat mein Lob aussprechen, die kontinuierlich daran arbeiten, als verlässlicher Partner den Bürgerinnen und Bürgern aufwändige und zeitintensive Verwaltungsangelegenheiten zu ersparen.“

„Nach dem Motto ‚Alles aus einer Hand’ bringt die Umstrukturierung für Innsbrucker Eltern deutliche Erleichterungen“, bestätigt Eduard Vetter, Amtsvorstand Standesamt und Personenstandsangelegenheiten. „Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis und Anmeldebestätigung für den Nachwuchs an einem Schalter zu erhalten, und das bis 15:00 Uhr, ist ein Gewinn für die BürgerInnen.“

Verbesserte Öffnungszeiten
Bisher erfolgten die Ausstellung von Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis sowie der Eintrag im Melderegister in unterschiedlichen Büros. Die Beurkundung von Neugeborenen resultierte für die Elternteile daher in gleich zwei Behördengängen –inklusive doppelter Wartezeit.
Nun erledigt ein(e) MitarbeiterIn alle drei Schritte auf einmal. Mit der organisatorischen Zusammenlegung von „Geburt“ und „Staatsbürgerschaft“ konnte auch erreicht werden, dass Staatsbürgerschaftsnachweise nicht wie bisher nur zwischen 8.00 Uhr und 12.00 Uhr, sondern nunmehr gleich wie Geburtsanmeldungen von Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 15.00 Uhr (Freitag: 8.00 bis 12.00 Uhr) ausgestellt werden können.

Mehrsprachige Informationsblätter

Für fremdsprachige Eltern wurde ein zusätzlicher Service geschaffen: An verschiedenen Stellen (z.B. Universitätsklinik Innsbruck) werden Informationsblätter hinsichtlich erforderlicher Dokumente bzw. Modalitäten für die Anmeldung einer Geburt in sieben Fremdsprachen (Arabisch, Englisch, Farsi, Französisch, Kroatisch, Russisch und Türkisch) aufgelegt. Dies erfolgte in Zusammenarbeit mit dem österreichischen Integrationsfonds.
Den werdenden Eltern wird damit die Möglichkeit geboten, sich frühzeitig und in ihrer Sprache über die relevanten Erfordernisse zu informieren.
31. März 2011