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Die PreisträgerInnen der „stadt_potenziale 2019“: Sieben Projekte wurden ausgezeichnet. Im Bild mit Stadträtin Uschi Schwarzl (2. Reihe, 2. v.r.), Denise Teutsch-Zumtobel (Kulturamt, 3. Reihe, 1. v.l.) und Christina Krenmayr (Leiterin Stadtbibliothek, 3. Reihe, 2. v.l.).
Die PreisträgerInnen der „stadt_potenziale 2019“: Sieben Projekte wurden ausgezeichnet. Im Bild mit Stadträtin Uschi Schwarzl (2. Reihe, 2. v.r.), Denise Teutsch-Zumtobel (Kulturamt, 3. Reihe, 1. v.l.) und Christina Krenmayr (Leiterin Stadtbibliothek, 3. Reihe, 2. v.l.).

„stadt_potenziale 2019“: Kreativ und innovativ

Die PreisträgerInnen und ihre Projekte stehen fest

Sieben Projekte aus den Sparten Performance, Gender, Medien, Musik und Gesellschaft werden heuer im Rahmen der städtischen Kunst- und Kulturinnovationsförderung „stadt_potenziale“ unterstützt. Die Stadt Innsbruck fördert damit Projekte aus der freien Innsbrucker Kulturszene, die innovativ und qualitätsvoll wichtige Aspekte und Fragen des heutigen städtischen Lebens bearbeiten. Eine unabhängige Jury wählte am 22. Mai aus 24 Einreichungen insgesamt sieben Projekte aus, die sich die Gesamtdotierung von 70.000 Euro teilen.

„Ich bin begeistert, welch schöpferisches Potenzial in unserer Stadt steckt. Innsbruck inspiriert Künstlerinnen und Künstler immer wieder zu neuen Ideen. Ich danke Ihnen sehr für Ihre kreativen Einfälle, die unsere Stadt lebendig und spannend machen“, gratulierte Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl den PreisträgerInnen: „Besonders begrüße ich die gesellschaftskritischen Stimmen aus den unterschiedlichsten Szenen, die Innsbruck als Kulturpflaster noch besser machen. Dass sich viele Projekte mit dem öffentlichen Stadtraum, mit seinen ungenutzten Orten und Leerstellen beschäftigen, freut mich als Kulturstadträtin ebenso wie als Zuständige für die Gestaltung von Grün- und Straßenräumen.“

Künstlerische Ideen gefördert

Die unabhängige, jährlich wechselnde und überregional besetzte Fachjury wurde von der „battlegroup for art“ ausgewählt und setzte sich heuer aus Lisa Mazza (freie Kuratorin und Kulturproduzentin), Esther Strauß (Performance- und Sprachkünstlerin) und Theresa Schütz (Architektin, Kunstvermittlerin) zusammen. Folgende Projekte werden im Laufe der kommenden zwei Jahre in Innsbruck umgesetzt:

  • The Doing Group: „Unsichtbare Städte Labor“

  • Krawallbürsten Kollektiv: „Krawallbürsten Fest: Goschat und zwieder“

  • Katharina Cibulka: “Top Secret“

  • LoR. Legends of Rock: „Musikstammtisch Innsbruck“

  • Literaturclub/magazin Cognac und Biskotten: Nr. 42, Thema „Das literarische Tattoo“, Thema „Unter die Haut‘“

  • feld – Verein zur Nutzung von Ungenutztem: „Speiseräume – wie Essen unseren Lebensraum prägt“

  • Die Lücke – Verein zur temporären Zwischennutzung: „Lückenfüller: Mehr statt leer“

Das Konzept der stadt_potenziale

Die Förderung richtet sich an Kunst- und Kulturschaffende der freien Szenen und ist speziell auf zeitgenössische Arbeiten ausgerichtet. Es werden Projekte gefördert, die sich mit dem Thema Stadt im Allgemeinen und mit Innsbruck im Besonderen beschäftigen. Eine unabhängige, jährlich wechselnde Fachjury entscheidet in einer öffentlich zugänglichen Jurysitzung über die Auswahl der Projekte. Weitere Informationen und alle Siegerprojekte im Detail unter http://www.innsbruck.gv.at/ (Bildung|Kultur > Preise|Stipendien > stadt_potenziale) oder https://stadtpotenziale.at/aktuell.html