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Stadt Innsbruck gratuliert MED-EL

Zur Auszeichnung „Staatspreis Innovation 2014“
„Ich gratuliere der Firma MED-EL zu dieser großartigen Auszeichnung. Gemeinsam mit ihren engagierten MitarbeiterInnen haben Univ.-Doz. DI Dr. Dr. h. c. Ingeborg und Prof. Erwin Hochmair in der Tiroler Landeshauptstadt eine internationale Erfolgsgeschichte geschrieben, auf die wir alle stolz sein können“, freut sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer über den Staatspreis Innovation 2014, mit dem das Innsbrucker Unternehmen MED-EL am 26. März von Bundesminister Reinhold Mitterlehner ausgezeichnet wurde.

„Mit rund 1.500 MitarbeiterInnen in 28 Niederlassungen weltweit ist MED-EL besonders in Innsbruck ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und bedeutender Arbeitgeber. Das Unternehmen hat seit seiner Gründung dazu beigetragen, Innsbruck zu einem weltweit angesehen Zentrum für die Diagnostik und Therapie von Hörstörungen zu etablieren“, so die Bürgermeisterin weiter. Insbesondere die Schaffung zahlreicher hoch qualifizierter und sicherer Arbeitsplätze sei ein großer Verdienst des Unternehmens, der heute nicht hoch genug geschätzt werden kann.
„Vor diesem Hintergrund ist es der Stadtpolitik besonders wichtig, internationale Vorzeigeunternehmen wie MED-EL mit entsprechenden Rahmenbedingungen zu unterstützen und damit den Wirtschafts-, Wissenschaft- und Technologiestandort Innsbruck konsequent weiterzuentwickeln.“ Neben der Eröffnung eines Forschungs- und Entwicklungsgebäudes 2013 expandiert das Unternehmen schon bald am Gelände des Bauhofes West (Bachlechnerstraße), das durch die Zusammenlegung der städtischen Bauhöfe zu einem Zentralbauhof in der Rossau frei wird.

Vielschichtige Zusammenarbeit mit der Stadt Innsbruck
Auch der Bau des Audioversums, das die BesucherInnen in einmaliger Weise auf eine akustische Entdeckungsreise entführt, sei ein Beweis für die enge und vielschichtige Zusammenarbeit zwischen MED-EL und der Stadt Innsbruck, so Bürgermeisterin Oppitz-Plörer weiter: „Besonders Gründerin und Geschäftsführerin Ingeborg Hochmair trägt seit vielen Jahren aktiv dazu bei, Innsbruck über die Grenzen hinaus international bekannt zu machen. Zahlreiche Auszeichnungen, wie zuletzt der Lasker Award – der amerikanische ‚Medizin-Nobelpreis‘ –, belegen ihre großartigen Leistungen im Bereich der Forschung und Innovation. Bereits 2011 hat die Stadt Innsbruck ihr deshalb auch das Verdienstkreuz verliehen.“

Hohe Auszeichnung für medizinische Innovation
Den Staatspreis Innovation 2014 erhielt das Tiroler Unternehmen MED-EL mit Hauptsitz in Innsbruck für das weltweit erste aktive Knochenleitungsimplantat.
Im Jahr 1977 entwickelte Ingeborg Hochmair gemeinsam mit ihrem Ehemann Erwin das erste mikroelektronische Mehrkanal-Cochlea-Implantat, eine Hörprothese für Gehörlose, deren Hörnerv noch funktioniert. Die Implantation bedeutete einen Meilenstein in der Behandlung der Taubheit. Das Cochlea-Implantat war und ist bis heute der erste tatsächlich realisierte Ersatz eines Sinnesorgans.
Mit der Einstellung der ersten MitarbeiterInnen 1990 legte das Ehepaar Hochmair als Firmeninhaber den Grundstein der Firma MED-EL, die inzwischen mit ihrem Hauptsitz in Innsbruck weltweit führend auf dem Markt der Hörimplantate ist. Mit über 1.500 Angestellten deckt MED-EL alle Bereiche, von der Grundlagenforschung bis zur erfolgreichen Markteinführung, ab.
01. April 2014