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3,3 Mio. Euro Sportförderung für Innsbrucks Vereine

Innsbruck bekommt neuen Eisschnelllaufstützpunkt

2015 steht einiges auf dem Sport-Programm. Neben Veranstaltungen, Bauarbeiten und Wettkämpfen gilt es auch die Innsbrucker Vereine zu unterstützen. „Innsbruck genießt über die Landesgrenzen hinaus einen hervorragenden Ruf als Sportstadt. Aus diesem Grund ist es uns ein großes Anliegen, unsere heimischen Vereine zu unterstützen. Nur so kann das Sportangebot in unserer Landeshauptstadt gepflegt und stetig verbessert werden“, weiß Vizebürgermeister und Sportreferent Christoph Kaufmann. Auch Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sieht die Subventionen als Investitionen in die Sportstadt: „Die Stadt Innsbruck bietet mit ihrem alpin-urbanen Charakter die besten Voraussetzungen, um Sport zu betreiben. Wir als Stadtregierung sind bemüht, sowohl den Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern als auch den Breitensportlerinnen und Breitensportlern stets die bestmögliche Infrastruktur als Grundlage dafür zu bieten. Eine gut aufgestellte Vereinslandschaft trägt dazu positiv bei.“

Investitionen 2015

Neben den beschlossenen Subventionsgeldern, investiert die Stadtregierung laufend in die sportliche Infrastruktur der Tiroler Landeshauptstadt. Eines der Projekte, das beispielsweise 2015 abgeschlossen ist, ist der Aus- und Zubau des Turnleistungszentrums im O-Dorf. Bis 2017 ist der Neubau eines Kletterzentrums in der ehemaligen WUB-Halle geplant. Die Neuerungen des Turnleistungszentrums garantieren den Innsbrucker TurnerInnen eine topmoderne Trainingsumgebung, sowie eine Wettkampfstätte, die dem internationalen Regelwerk entspricht. Die Firstfeier des neuen Zentrums wurde am 20. März 2015 begangen. Beim neuen Kletterzentrum sind der Neubau einer Seilkletterhalle, sowie die Nutzung der bestehenden WUB-Halle als Boulderhalle geplant.

Sportjahr 2015

Gleich zu Beginn des Jahres 2015 kam es am Innsbrucker Bergisel zu einer prominenten Rückkehr: Der international bekannte Snowboard-Bewerb Air & Style fand nach einem Jahr Pause wieder in Innsbruck statt. Spannende Snowboardbewerbe wurden von einem bunten Rahmenprogramm für jede Altersklasse umrandet. Das Sportereignis lockte am Finaltag rund 10.500 ZuseherInnen in das Bergisel Stadion.

Mit der Boulder-EM im Mai 2015 darf sich Innsbruck zum zweiten Mal nach 2010 als Host-City eines der bedeutendsten europäischen Boulder-Events nennen. Von 13. bis 16. Mai treffen sich Europas Boulderstars in der Hauptstadt der Alpen. Mitten im Stadtgebiet, am Marktplatz, findet die Europameisterschaft, bei der ca. 200 AthletInnen aus 30 verschiedenen Nationen teilnehmen werden, statt. Diese Veranstaltung wird als Generalprobe für die 2018 in Innsbruck stattfindende Kletter-Weltmeisterschaft dienen.

Auch die Innsbrucker Winter- und Sommersporttage fehlen heuer nicht im Programm: Während Ende Jänner bzw. Anfang Februar die insgesamt elften Wintersporttage zwei Tage lang für Action und Spaß im Schnee, auf dem Eis und auf den Skipisten sorgten, bieten auch die Sommersporttage, die traditionell am Innsbrucker Baggersee veranstaltet werden, ein buntes Programm. „Am 06. Juni 2015 wird das Seeufer in eine sportliche Promenade verwandelt. Unterschiedliche Stationen bieten interessante Möglichkeiten für Groß und Klein. Heuer wird es zusätzlich erstmals einen eigenen Themenbereich für SeniorInnen geben“, gibt Romuald Niescher (Amtsleiter Sportförderung und Sportstättenentwicklung) bereits einen Ausblick auf die kommende Veranstaltung.

Erste Innsbrucker Freestyle Tage

Parallel zum Sommersporttag am 06. Juni 2015 finden am Landhausplatz in Zusammenarbeit mit der „innsbruck tirol sports gmbh“ (ITS), dem Organisationskomitee der International Children’s Games 2016, die ersten Innsbrucker Freestyle Tage statt. Dort kann das Skaten von Profis erlernt, oder unterschiedliche Tricks ganz einfach ausprobiert werden.

Neuer Stützpunkt für den Eisschnelllauf

Zwei weitere Projekte, die Olympiaworld-Geschäftsführer Mag. Dr. Michael Bielowski präsentierte, sind die umfangreiche Sanierung des Außeneisrings gemeinsam mit der Errichtung eines Bundesleistungszentrums für EisschnellläuferInnen, sowie die Erweiterung der Krafträume im Landessportheim.

Nach der Sanierung wird der Außeneisring in der Olympiaworld der einzige in Österreich sein, der einen Umfang von 400 Metern misst. Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund 6,1 Mio. Euro, die gemeinsam von Bund, Land und Stadt getragen werden. Bielowski erklärt die Notwendigkeit: „Ein wettkampftauglicher 400m Eisschnelllaufring, zeichnet die Olympiaworld als eine Sportstätte mit überregionaler Bedeutung aus. In Verbindung mit dem Bundesleistungszentrum Eisschnelllauf und dem Kompetenzzentrum Eisschnelllauf/ Shorttrack kann damit eine top Infrastruktur geschaffen werden, die für die Weiterentwicklung des Eisschnelllauf- und Short Track-Sports in Österreich unverzichtbar ist.“

Ebenfalls gemeinsam mit dem Land werden die Kosten des Neubaus der Krafträume im Landessportheim, die sich auf ca. 3,3 Mio. Euro belaufen, getragen. Zusätzliche 600 m² Trainingsflächen werden dadurch geschaffen.

Im Zeichen der ICG

Grundsätzlich steht das laufende Sportjahr ganz im Zeichen der 2016 stattfindenden International Children’s Winter Games: Diese beginnen am 12. und dauern bis 16. Jänner 2016. Bei der siebten Auflage der Winter Games werden rund 850 AthletInnen, sowie ca. 300 BetreuerInnen aus rund 70 Städten in Innsbruck erwartet. (DH)