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Neuer Spielplatz für Kranebitten wird konkret

Nach dem Beschluss der Grobstruktur, startet die Detailplanung

Mitte 2014 wurde das Landschaftsarchitekturbüro Auböck + Kárász damit betraut, Vorschläge für die Neugestaltung des Spielplatzes auf der Sauerweinwiese in Kranebitten einzubringen. Nach Einreichung und intensiver Auseinandersetzung hat der Innsbrucker Stadtsenat einen davon beschlossen.

„Ich bin überzeugt, dass durch die gewählte Variante das Optimum aus der Fläche herausgeholt werden kann. So gelingt es, eine Freizeitoase für Kinder und Erwachsene zu schaffen und den Bereich Kranebitten dadurch noch mehr aufzuwerten“, freut sich Stadtrat Gerhard Fritz. Das Konzept wurde bereits bei einer BürgerInnenversammlung rund 100 KranebitterInnen präsentiert und erntete grundsätzlich breite Zustimmung.

BürgerInnenbeteiligung bei Planung

Die Entscheidung für einen der groben Entwürfe von Auböck + Kárász ist gefallen, jetzt beginnen die Detailplanungen. Startschuss dafür ist ein Gespräch mit den Landschaftsarchitekten im Jänner 2015. Bei diesem Treffen und der Planung des Spielplatzes werden auch BürgerInnen und AnwohnerInnen miteinbezogen. So liegt derzeit zum Beispiel ein Vorschlag der „Initiative Lebensraum Kranebitten“ vor, der wertvolle Ideen für die Neugestaltung liefert. Es wird versucht, diese Vorschläge miteinzubeziehen. Dafür setzt sich auch Fritz ein: „Beteiligung macht Projekte meist besser, nicht teurer. Die Menschen wünschen sich nicht das Blaue vom Himmel; mit Ortskenntnis und Grips bringen sie Vorschläge für Nutzungsqualität ohne Kostensteigerung.“

Der neue Spielplatz Kranebitten umfasst einen Ballspielplatz, mehrere Spiel- und Erholungsflächen, sowie einen Platz, der zum Grillen genutzt werden kann. Diese Bereiche teilen sich auf den unterschiedlichen Stufen der differenzierten Terrassierung des Geländes. Beim Entwurf des Vorschlages wurde ein besonderer Fokus darauf gelegt, dass zwar einerseits durch die Höhenunterschiede getrennte Teilbereiche entstehen, das Ganze aber gemeinsam eine Einheit bildet. Mit Hilfe von neu gepflanzten Böschungen wird das Areal zusätzlich strukturiert. Die Verbindung der Terrassen bildet einerseits eine fußläufige Verbindung in West-Ostrichtung und auf der anderen Seite Treppen, die teilweise auch als Sitzstufen verwendet werden können.

Solche Stufen liegen auch oberhalb des Ballspielplatzes und dienen so als alternative Zuschauertribüne.

Abgrenzung zum Campingplatz

Als Begrenzung, die den Spielplatz und den danebenliegenden Campingplatz voneinander trennt, dient ein Band aus Baumpflanzung. Zusätzlich wird diese von Sträuchern unterstützt. (DH)

Anbei der Plan. Hinweis: hierbei handelt es sich um eine vom Stadtsenat beschlossene Grobplanung, die jetzt im Detail ausgearbeitet wird.

Plan

spielplatz-kranebitten_plan.pdf   (416 KB)