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Speckweg gesperrt: Sicherung und Erneuerung der Eisenbahnkreuzung

Die Arbeiten dauern wetterabhängig voraussichtlich von 16. Februar bis 22. April.

Neben der Riedgasse bzw. der Höttinger Auffahrt zählt der Speckweg zu den zentralen Verkehrsadern, die den Stadtteil Hötting erschließen. Um die Sicherheit für alle VerkehrsteilnehmerInnen zu optimieren, wird im dortigen Bereich die Eisenbahnkreuzung erneuert sowie eine Stützmauer errichtet. Für die Dauer der Bauarbeiten ist eine Sperre des Speckweges notwendig. Abhängig von der Wetter- bzw. Schneelage ist geplant, mit den Bauarbeiten am 16. Februar zu beginnen. Die Bauzeit beträgt etwa zehn Wochen – auch dies ist wetterabhängig.

„Im Sinne der Sicherheit und für die Reduktion des Gefahrenpotenziales an der Eisenbahnkreuzung ist die Realisierung der Baumaßnahmen dringend nötig“, führt Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider aus: „Im Namen aller, die an der Umsetzung beteiligt sind, bitte ich alle Anrainerinnen und Anrainer daher um Verständnis.“ 

Sperre zur Sicherheit erforderlich (aus bahnbetrieblichen Gründen)

Im Detail bedeuten die Arbeiten, dass für den Verkehr in Fahrtrichtung Nordosten unmittelbar nach der Zufahrt zu Haus Nr. 1 die Einfahrt nicht möglich ist, ebenso wie für den Verkehr in Fahrtrichtung Südwesten unmittelbar nach der Zufahrt zu Haus Nr. 3a. Auch für FußgängerInnen ist ab dem Beginn der Arbeiten kein Durchgang mehr möglich. 

Warum die Bauarbeiten?

Durch die momentan bestehende Fahrbahnbreite ist ein ungehindertes Vorbeifahren von zwei entgegenkommenden PKWs auf der Eisenbahnkreuzung unmöglich. Durch schlechte Sichtverhältnisse vor der Kreuzung kommt es auf der Gleisanlage dadurch häufig zu Stau, wodurch Fahrzeuge die Gleistrasse nicht rechtzeitig verlassen können. Aufgrund dieser Gefährdung – sowohl für den KFZ- als auch für den Zug-Verkehr – wurde auf Initiative des eisenbahntechnischen Sachverständigen der Tiroler Landesregierung ein Umbauprojekt der Kreuzung ausgearbeitet. 

Was wird geändert?

Die Straßenbreite wird in unmittelbarem Kreuzungsbereich vergrößert und eine rechtwinkeligere Führung der Straße über den Gleisbereich hergestellt. Dafür ist die Errichtung von einer neuen Stützmauer sowie einer Steinmauer im Kreuzungsbereich erforderlich. Die bestehende Signalregelung sowie der Bahnübergang werden an das Projekt angepasst.

Die Baukosten für den Straßenumbau mit Asphaltierungs- und Stützmauerarbeiten belaufen sich voraussichtlich auf 115.000 Euro. Die Kosten für den Gleisbau und die Anpassung der Signalanlage werden von den ÖBB übernommen. 

Hinweis auf eine Besonderheit

In der Nacht vom 02. auf den 03. März sowie vom 03. auf den 04. März werden wegen den Bauarbeiten alle Züge den Speckweg mit Pfeifsignalen queren. Sicherheitsbedingt kommt es während der Kreuzungserneuerung immer wieder zu den notwendigen Abgaben von Pfeifsignalen. (AA)