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„Speedy Pedales“ erhält Umweltpreis 2013

Preis ging an den Schülerhort Angergasse
Für das Hortprojekt „Speedy Pedales“, in Zusammenarbeit mit dem Klimabündnis Tirol, verlieh Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer am 30. Juni dem Schülerhort Angergasse, im Beisein von Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider, Gemeinderätin Mag.a Uschi Schwarzl (Obfrau des gemeinderätlichen Ausschusses für Umwelt, Energie und Mobilität), Amtsvorständin Mag.a Birgit Neu, Stadtrat Ernst Pechlaner und Magistratsdirektor Dr. Bernhard Holas, den Umweltpreis der Stadt Innsbruck 2013.

Auch zahlreiche GemeinderätInnen und VertreterInnen der Stadt waren in die Ursulinensäle gekommen, der aufgrund der Größe der Veranstaltung als Austragungsort gewählt wurde.

Umweltbewusstsein
„Ich darf Sie alle recht herzlich zur Vergabe des Umweltpreises 2013 begrüßen. Bei dieser Auszeichnung geht es vor allem darum, besondere Projekte zu ehren, die der Erhaltung des Natur- und Lebensraums unserer Stadt dienen“, begrüßte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer die Gäste: „Die Lebensqualität zu verbessern, die Umwelt zu schützen und zu erhalten, sind unsere erklärten Ziele. Ein Beitrag dazu ist die Würdigung von innovativen Ideen und Aktivitäten im Sinne des Umweltgedankens.“

Gemeinderätin Schwarzl stellte im Anschluss das Siegerprojekt „Speedy Pedales“ vor. Im Schuljahr 2013/14 legte der Schülerhort besonderes Augenmerk auf Umwelterziehung, Mobilitätsmanagement, Verkehrserziehung und Ressourcenschonung. Dieses jahresdurchgängige Projekt erhielt den kindergerechten Namen „Speedy Pedales“. Im Mai letzten Jahres bewarb sich der Schülerhort beim Klimabündnis Tirol für das klima:aktiv mobil Beratungs- und Aktionsprogramm des Lebensministeriums und des Landes Tirol. Ziel des Projektes war es, die Freude an der Bewegung zu unterstützen. Auch die Eltern wurden umfassend informiert.

Durch das Projekt waren die Kinder nicht nur vermehrt klimafreundlich und gesund unterwegs, sondern wurden durch das abwechslungsreiche Programm aktiv, kreativ und bewusst in die Thematik des Klima- und Umweltschutzes eingebunden. „Ihr alle habt gemeinsam genau das gemacht, was wir Politikerinnen und Politiker im Innsbrucker Gemeinderat tun und wofür wir Tag für Tag versuchen die ganze Stadtbevölkerung zu gewinnen: Unser aktuelles Verhalten erheben, gemeinsam mit Expertinnen und Experten erarbeiten und auch erleben, was für das Klima und die Lebensqualität in unserer Stadt gut ist und noch dazu Spaß macht und das dann gemeinsam umsetzen,“ bedankt sich Ausschussobfrau Schwarzl bei den Hortkindern und dem Hortteam um Monika Kirchmair. „Ihr Kinder seid die künftigen Gestalterinnen und Gestalter unserer Stadt. Ihr habt euch schon jetzt auf den Weg gemacht, durch Euer Mobilitätsverhalten, Euer Einkaufsverhalten und Euren Umgang mit Ressourcen einen Beitrag für ein lebenswertes Innsbruck und zum Klimaschutz zu leisten. Mit der Verleihung des Umweltpreises will der Gemeinderat dafür danke sagen. Wenn ihr Eure Erfahrungen weiter tragt, zu Hause, in den Schulen, die ihr besucht oder unter Euren Freundinnen und Freunden, dann wird Innsbruck in einigen Jahren in guten Händen sein“, fügte Vizebürgermeisterin Pitscheider hinzu.

Auch den Schülerhort Angergasse präsentierte die Umweltausschuss-Obfrau Schwarzl dem Publikum: „Es freut mich sehr, dass wir mit dem Anerkennungspreis ein Hortprojekt des Schülerhortes Angergasse, unter der Leitung von Monika Kirchmair, auszeichnen. Der Preis soll Ansporn sein, diesen Weg genauso weiterzugehen.“

Umweltpreis der Stadt Innsbruck
Seit 1989 wird der „Umweltpreis der Stadt Innsbruck“ jährlich für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes verliehen. Zur Teilnahme eingeladen sind Einzelpersonen, Personengruppen, Gewerbe- und Industriebetriebe, Institutionen und Organisationen. Dabei können bereits realisierte Projekte mit „Innsbruck-Bezug“ aus den Bereichen Luftreinhaltung, Abfallvermeidung und -entsorgung, Gewässer- und Lärmschutz, Verkehr, Energieeinsparung, Naturschutz, Umwelterziehung und allgemeine Umweltvorsorge vorgeschlagen bzw. eingereicht werden.
30. Juni 2014