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Sommer, Sonne, Schnitzeljagd in Wildmoos

Bürgermeisterin stattete Ferienkolonie einen Besuch ab
Bereits seit knapp 100 Jahren ist das Ferienlager Wildmoos fixer Bestandteil des Sommerprogramms für Innsbrucks Kinder und Jugendliche. Fernab vom heimischen Fernseher und Computer erleben die jungen TeilnehmerInnen zwischen sieben und 13 Jahren Sommerfrische. Möglichst viel Zeit wird dabei in der freien Natur verbracht. Wanderungen und Abende am Lagerfeuer gehören ebenso zum täglichen Ablauf wie ein buntes Abendprogramm mit wechselnden Shows, einer Disco und sogar einer Modenschau.

Innsbrucks Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ließ sich diesen Spaß nicht entgehen und stattete der Ferienkolonie oberhalb von Seefeld am 01. August einen Besuch ab. Die jungen BewohnerInnen veranstalteten dafür ein unterhaltsames Nachmittagsprogramm auf die Beine: Mit selbstgebastelten Geschenken wurde der Ehrengast herzlich empfangen. Neben einem Theaterstück, bei dem „CSI Wildmoos“ ermittelte, sorgte ein abwechslungsreiches Programm mit viel Tanz und Gesang für beste Stimmung. Anschließend konnten die Kinder und Jugendlichen noch einen gemütlichen Spielenachmittag mit dem Innsbrucker Stadtoberhaupt verbringen.

„Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue darauf, den Kindern in Wildmoos einen Besuch abzustatten. Man spürt, dass dies ein Ort der Freude ist. Der Ferienkolonieverein Hötting-Wildmoos hat auch dieses Jahr wieder ganze Arbeit geleistet und ein tolles Sommerprogramm organisiert“, freut sich die Bürgermeisterin.

Umfangreiches Betreuungskonzept
Pro Jahr werden in Wildmoos zwei aufeinanderfolgende Turnusse zu je 15 Tagen angeboten, bei denen durchschnittlich zwischen 40 und 75 Kinder von sieben bis 13 Jahren betreut werden. Besonderes Augenmerk wird im Lager auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung gelegt. Die Kinder werden von erfahrenen PädagogInnen rund um die Uhr betreut. Die Kosten für die Eltern sind durch Zuschüsse der Stadt Innsbruck sozial gestaffelt.

Ferienlager mit Tradition

Der Ferienkolonieverein Hötting-Wildmoos wurde bereits im Jahr 1920 von einer Gruppe Höttinger LehrerInnen gegründet, die mit dieser Initiative auch den ärmeren Bauernkindern der Region Sommerfrische ermöglichen wollten. Die Hütte am Wildmooser See wurde dafür von der Stiftung „Nissl“ kostenlos zur Verfügung gestellt, mittlerweile ist die Anlage im Besitz des Ferienkolonievereins Hötting-Wildmoos. Reg.-Rat Erwin Steinlechner, seines Zeichens Langzeitpädagoge, ehemaliger Bezirksschulinspektor und FC-Wacker-Präsident, ist seit rund 25 Jahren Obmann des Vereins und die gute Seele des Heims.

Fernab vom Großstadt-Dschungel
Das Ferienheim befindet sich auf rund 1.300 Metern Seehöhe am Ufer des Wildmooser Sees, der in nur unregelmäßigen Abständen an die Oberfläche tritt. Das 11.000 m2 große Areal auf Telfer Gemeindegebiet ist von Wiesen und Wäldern umgeben und bietet viel Raum zum Spielen und Austoben. Zur Liegenschaft gehört auch ein weitläufiger Platz, der für Ballspiele oder Abende am Lagerfeuer genutzt wird. Ein Fahrverbot trägt zur Sicherheit der Kinder bei.
04. August 2014