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SnowHow Schullawinenkurse 2013

Richtiges Verhalten im Ernstfall
Die SnowHow-Schullawinenkurse des „Vereins zur Förderung von Bildung und Sport im alpinen Lebensraum“ an Tirols AHS- und BHS-Schulen sind mittlerweile zur fixen Institution im Land geworden.

Bereits zum achten Mal erhalten SchülerInnen aus ganz Tirol auch heuer wieder die Möglichkeit, Wissenswertes über die weiße Gefahr im alpinen Raum und den bestmöglichen Umgang damit zu erlernen. Neben dem Land Tirol und der Stadt Innsbruck ermöglichen Sponsoren aus Industrie und Wirtschaft wie Hypo Tirol Bank, Marmot, K2 und Pieps Tiroler SchülerInnen die kostenlosen Kurse.

Im Beisein von Sportlandesrat Mag. Thomas Pupp und Sport-, Wald- und Forstreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann präsentierte Projektleiter Klaus Kranebitter, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer, im Rahmen eines Pressegesprächs am 7. Februar im Festsaal des BORG Innsbruck vor rund 90 SchülerInnen eine Zusammenfassung in Sachen Lawinenkunde.

„Wir sind alle gefordert die Bewusstseinsbildung in diesem Bereich weiter voran zu treiben“, ist Vizebürgermeister Kaufmann von der Relevanz der Schullawinenkurse überzeugt: „Es ist sehr wichtig, dass man junge Menschen auf die Gefahren im alpinen Bereich aufmerksam macht. Die Stadt Innsbruck ist seit 2006 – also seit der ersten Stunde – Systempartner und wird dieses erfolgreiches Projekt auch in Zukunft unterstützen.“

Landesrat Pupp bedankte sich beim SnowHow-Team: „Die Faszination des Freeridens ist eine tolle Sache, sie ist aber auch mit vielen Risiken verbunden. Durch SnowHow bekommen die SchülerInnen das nötige Rüstzeug, um sich im Ernstfall richtig zu verhalten. Sie lernen die Gefahren einzuschätzen und auf ihr Bauchgefühl zu vertrauen.“

Sicher durch den Winter
Besonders bei der aktuellen Schneelage ist es notwendig, dass man sich im Ernstfall richtig zu verhalten bzw. risikoreiche Situationen zu vermeiden weiß. Nach einer theoretischen Einführung wurden die Jugendlichen in die Berge gebracht. Auch die erforderliche Ausrüstung wurde bereitgestellt. In Gruppen zu jeweils zehn SchülerInnen erlernten sie dann beispielsweise den Umgang mit LVS-Geräten. Die Schülerinnen und Schüler können zudem mittels eines QR-Codes aktuelle Infos des Lawinenwarndienstes und hilfreiche Werkzeuge wie zum Beispiel einen Kompass auf ihr Smartphone laden.
07. Februar 2013