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SnowHow 2012

Richtiges Verhalten im Ernstfall: „SnowHow“ 2012.
Bereits zum siebten Mal erhalten SchülerInnen allgemeinbildender und berufsbildender höherer Schulen aus ganz Tirol die Möglichkeit, bei den SnowHow Schullawinenkursen Wissenswertes über die weiße Gefahr im alpinen Raum und den bestmöglichen Umgang damit zu erlernen.

Im Rahmen eines Pressegesprächs am 24. Jänner stellte Projektleiter Klaus Kranebitter, staatlich geprüfter Berg- und Skiführer vom Verein zur Förderung von Bildung und Sport im alpinen Lebensraum, einige Neuerungen vor: „Heuer können sich die Schülerinnen und Schüler mittels eines QR-Codes auf unserem Folder aktuelle Infos des Lawinenwarndienstes und hilfreiche Werkzeuge wie zum Beispiel einen Kompass auf ihr Smartphone laden.“ Erstmals sind heuer außerdem Schulen aus Reutte, Schwaz, Jenbach, Lienz und Imst bei den Kursen dabei. Das Gymnasium Reutte hat ein eigenes Maturaprojekt zu diesem Thema gestartet.

Die Stadt Innsbruck unterstützt SnowHow von Anfang an. Sport-, Kinder- und Jugendreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann ist von der Relevanz der Schullawinenkurse überzeugt: „Es ist sehr wichtig, dass man junge Menschen auf die Gefahren im alpinen Bereich aufmerksam macht. Herzlichen Dank dafür!“ Dass die Kurse ein erfolgreiches Projekt seien, sehe man an den hohen Teilnehmerzahlen. Die Stadt Innsbruck werde SnowHow auch in Zukunft unterstützen.

Gerade bei der aktuellen Schneelage ist es notwendig, dass man sich im Ernstfall richtig zu verhalten bzw. risikoreiche Situationen zu vermeiden weiß. „Momentan haben wir in Tirol so viel Schnee wie seit 40 bis 60 Jahren nicht mehr. Und die Gefahr wird sich bis zum Frühjahr nicht legen“, stellte auch der Leiter des Lawinenwarndienstes Tirol Rudi Mair fest.

Sicher durch den Winter
Die Teilnahme an den Kursen ist in diversen Tiroler Städten für die Schülerinnen und Schüler dank der Unterstützung der öffentlichen Hand sowie privater Sponsoren kostenlos. Nach einer zweistündigen theoretischen Einführung durch Bergführer werden die Jugendlichen mit IVB-Bussen zur Hungerburg und von dort in die Berge gebracht. Auch die erforderliche Ausrüstung wird bereitgestellt. In Gruppen zu jeweils zehn SchülerInnen lernen sie dann an verschiedenen Stationen zum Beispiel wie man mit LVS-Geräten umgeht.

Lehrerinnen und Lehrer haben die Möglichkeit, Unterrichtsmaterialien im Internet herunterzuladen und für ihre Stunden zu verwenden.
24. Jänner 2012