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Wohnanlage Sillblock feierlich übergeben

122 MieterInnen freuen sich über ein neues Zuhause

Der alte Sillblock in der Sebastian-Scheel-Straße musste geschliffen werden. Aus wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten entschied sich die Innsbrucker Immobilien Gesellschaft (IIG) für den Neubau. Entstanden sind 122 hochwertige Wohnungen in Passivhausqualität. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Dr. Franz Danler (Geschäftsführer IIIG) übergaben am 21. November feierlich die Schlüssel an die neuen MieterInnen. Die Vergabe der 65 Zwei- 45 Drei- und 12 Vierzimmerwohnungen erfolgte durch das Wohnungsservice der Stadt Innsbruck.

 

„Innsbruck ist eine lebenswerte Stadt. Wohnen bildet im Arbeitsübereinkommen der Ampelregierung einen wesentlichen Schwerpunkt. Mit der Übergabe der Mietwohnungen hier in der Sebastian-Scheel-Straße konnten wir abermals in Zusammenarbeit mit der IIG leistbares Wohnen für Innsbruckerinnen und Innsbrucker schaffen“, betont Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

 

„Mit einer beispiellosen Wohnbau-Offensive bis 2018 schafft die Stadt Innsbruck rund 2.000 neue Wohnungen. Er freut mich, dass wir nun 122 Familien den Traum von den eigenen Vier-Wänden erfüllen konnten. Hier im Sillblock wird neues Wohnen mit hohen Qualitätsstandards geboten“, meint Innsbrucks Wohnungsreferent Vizebürgermeister Kaufmann.  

Neues Wohnungen an der Sill

Im Jahre 2011 wurde in Abstimmung mit den Planungsstellen der Stadt Innsbruck und der Architektenkammer ein EU-weiter, offener, einstufiger Architektenwettbewerb durchgeführt. Aus den 60 eingereichten Projekten wurde der Entwurf des Architektenteams Schenker-Salvi-Weber aus Wien von der Jury zum Siegerprojekt gewählt. Die Jury überzeugte die einfache Neuinterpretation einer Blockrandbebauung sowie die gut strukturierte Gliederung der Erschließungskerne bzw. die Aufteilung der Wohnungen.

 

Die zweigeteilte Blockrandbebauung besteht aus sechs Vollgeschossen mit einem zurückgesetzten Dachgeschoss. Im leicht abgesenkten Erdgeschoss, das als Infrastrukturgeschoss dient, sind die Räume für Kinderwägen, Fahrräder, Hausmeister, Müll und Technik situiert. Darüber hinaus sind alle Mieterabstellräume im Eingangsgeschoss platziert. Die Wohnungen sind erst ab dem ersten Obergeschoss angeordnet. Im Untergeschoss befindet sich eine eingeschossige Tiefgarage mit einer Aussparung für die vier Lindenbäume, die erhalten wurden. Auf die fünf Obergeschossen mit dem zusätzlichen Dachgeschoss sind Wohnungen aufgeteilt. Die Gesamte Wohnnutzfläche liegt bei 8.012 m2.

 

Wohnen mit Wohlfühlqualität

Die Wohnungen verfügen über umlaufende Balkone im Innenhofbereich und über Terrassen im Dachgeschoss. Die Erschließung sämtlicher Wohnungen erfolgt barrierefrei. Die geplante Blockrandbebauung bildet einen großzügigen begrünten Innenhof mit Kinderspielbereichen. Die vorhandenen wertvollen vier großen Lindenbäume wurden in die Freiraumplanung integriert und blieben erhalten. Darüber hinaus erfolgte die gesamte Innenhofgestaltung mit Mieterbeteiligung. So entstanden u.a. auch ein Gemeinschaftsgarten bzw. Hochbeete für die Mieter.

Die neu errichtete Wohnanlage in der Sebastian-Scheel-Straße 2 bis 12 mit dem wunderschön gestalteten Innenhof.
Die neu errichtete Wohnanlage in der Sebastian-Scheel-Straße 2 bis 12 mit dem wunderschön gestalteten Innenhof.

Zahlen, Daten, Fakten

Die Gesamtbaukosten liegen bei 17,7 Mio Euro. Die Miete beträgt ca. 7,70 Euro/m² Nutzfläche und Monat inkl. Betriebs- und Heizkosten, Warmwasser und Tiefgaragen-Abstellplatz. Die Wohnanlage wurde im Rahmen der Wohnbauförderungsrichtlinien des Landes Tirol errichtet.

 

Der Verein Sicheres Tirol wurde bereits in der Planungsphase eingebunden und zwar unter dem Motto “Barrierefrei in die Zukunft“.

 

Die Wohnanlage wird im Passivhausstandard errichtet und erfüllt die Vorgaben der Wohnbauförderung. Sonnenkollektoren wurden am Dach für die Warmwasserbereitung und als Unterstützung für die Heizanlage vorgesehen. (KR)