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Siegerprojekt Seniorenwohnheim Olympisches Dorf

Die hervorragende Lage kennzeichnet die Qualität des Heims aus.
Die Innsbrucker Stadtbau GmbH. errichtet im Einvernehmen mit der Stadtgemeinde Innsbruck bzw. den Innsbrucker Soziale Diensten (ISD) ein Wohn- und Pflegeheim in der Innsbrucker An der Lan-Straße. Innsbrucks Bürgermeisterin Mag. Christine Oppitz-Plörer, Vize-BM Fanz X. Gruber und der Geschäftsführer der Innsbrucker Stadtbau, Prof. Dr. Klaus Lugger, präsentierten das aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt von ARTEC Architekten/Wien Bettina Götz und Richard Manahl.

Das projektierte Wohn- und Pflegeheim wird 118 Einzelzimmer erhalten und rund 15 Millionen Euro kosten. Baubeginn wird voraussichtlich im Herbst/Frühjahr 2012/2013 sein, 2014 sollen die Leute dann einziehen können.

Bürgermeisterin Oppitz-Plörer begründet die Notwendigkeit dieser neuen Einrichtung mit der demografischen Entwicklung in diesem Stadtteil: „Die Menschen, die anlässlich der Olympischen Winterspiele 1964 und 1976 hier im O-Dorf eine neue Heimat gefunden haben, kommen nun vermehrt ins Seniorenalter. Deshalb wollen wir den steigenden Bedarf nach seniorengerechtem Wohn- und Pflegeraum in der gewohnten nachbarschaftlichen Umgebung decken.“

Das Siegerprojekt komme diesem Anspruch in hervorragender Weise nach, betonte Vizebürgermeister Gruber: „Die künftigen BewohnerInnen erwartet eine wunderbare und naturnahe Architektur in besonderer Qualität. Zudem werden die Nachbarn möglichst wenig beeinträchtigt. Dem Projekt gelingt es auch in besonderem Maße, die Durchgängigkeit des wertvollen Innuferbereiches samt Radweg mit einer attraktiven Überbauung aufrecht zu erhalten.“

„Die Innsbrucker Stadtbau bemühte sich rund zehn Jahre um einen geeigneten Standort für dieses Heim. Umso mehr freut uns, dass nun diese hervorragende Lage direkt am Inn gefunden werden konnte“, berichtete Lugger. Die derzeit auf dem projektierten Heimgelände bestehenden 40 Garagen werden in der neu geplanten Quartiersgarage ersetzt. Lugger verwies auf das inzwischen große Knowhow der Innsbrucker Stadtbau und führte als Beispiele die Einrichtungen St. Raffael, Lohbach und Tivoli an.

Sowohl das Projekt der siegreichen ARTEC Architekten/Wien Bettina Götz und Richard Manahl als auch die Arbeiten der weiteren 20 geladenen Architekturbüros sind von Samstag, dem 19. November bis Donnerstag, den 24. November 2011 von 10 bis 16 Uhr im Gemeinschaftsraum das Hauses A im Jugendolympischen Dorf in der General-Eccher-Straße 34 frei zu besichtigen.


22. November 2011