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Sicherheitstipps für die Festtage

So verbringen Sie sichere Weihnachts- und Silvesterfeiertage
Auch wenn sie bezaubernd schön anzusehen sind, Kerzen am Christbaum oder auch Raketen zu Silvester bergen mitunter große Gefahren. Mit den Tipps der Innsbrucker Berufsfeuerwehr und des Amtes für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen lassen sich die Festtage – mit Sicherheit – genießen.

Sicherheitstipps zu Weihnachten
- Kaufen Sie den Christbaum erst kurz vor dem Weihnachtsfest und bewahren Sie ihn in einem Gefäß mit Wasser, möglichst im Freien auf.
- Sorgen Sie für einen festen und sicheren Stand des Baumes.
- Verwenden Sie einen Standfuß, der mit Wasser gefüllt werden kann, damit der Baum langsamer austrocknet.
- Wählen Sie einen geeigneten Standort im Raum und achten Sie auf ausreichenden Abstand zu leicht brennbaren Einrichtungsgegenständen (Vorhänge usw.).
- Vorsicht bei Lametta oder sonstigem leicht brennbaren Baumschmuck (Strohsterne usw.).
- Verwenden Sie geeignete Kerzenhalter und stellen Sie die Kerzen senkrecht.
- Bringen Sie Kerzen nicht unmittelbar unter einem Ast an, halten Sie einen Mindestabstand von 20 cm ein.
- Zünden Sie die Kerzen von oben nach unten und von hinten nach vorne an. Sie könnten sich sonst selbst anzünden.
- Halten Sie Löschmittel bereit (tragbare Feuerlöscher, Kübel mit Wasser).

Feuerwehrreferent Vizebürgermeister Christoph Kaufmann regt darüber hinaus die Verwendung elektrischer Christbaumkerzen an: „Schließlich trocknet der Christbaum jeden Tag mehr aus und ist daher noch leichter zu entflammen.“ Er appelliert an die Bevölkerung, bereits bei Entstehungsbränden oder Brandrauch die Berufsfeuerwehr unter der Notrufnummer 122 zu alarmieren.

Sichere Silvesterfeiertage – keine Pyrotechnik im Ortsgebiet
Raketen und Feuerwerk stehen dann nach Weihnachten wieder am Programm – je näher der Jahreswechsel rückt, desto lauter und bunter kracht es in den Straßen. Das Amt für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen erinnert in diesem Zusammenhang aber an die gesetzlichen Bestimmungen: Gemäß Pyrotechnikgesetz ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und sonstigen pyrotechnischen Gegenständen (Raketen, Knallkörper, usw.) innerhalb des Ortsgebietes verboten. Dies gilt natürlich auch für die Silvesternacht. Die Einhaltung dieser Bestimmung wird überwacht – im Falle einer Anzeige droht eine Verwaltungsstrafe bis zu 3.600 Euro.

Sicherheitstipps für Silvester (außerhalb des Stadtgebietes)
- Lesen Sie die Gebrauchsanweisung für das Feuerwerk bereits am Silvester-Nachmittag in Ruhe und aufmerksam durch.
- Bewahren Sie Feuerwerkskörper unbedingt getrennt von Zündhölzern und Feuerzeugen auf.
- Halten Sie nie den gesamten Feuerwerksvorrat in einem Sack oder in einem Karton bereit.
- In der Silvesternacht sollten Fenster und Balkontüren geschlossen bleiben.
- Halten Sie einen gefüllten Wasserkübel bereit und beachten Sie Sicherheitsabstände und Flugbahnen der Raketen.
- Beachten Sie, dass in Waldnähe die Gefahr von Waldbränden durch unkontrolliertes Abfeuern permanent gegeben ist.

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann appelliert an die Bevölkerung, das Verbot der Verwendung von pyrotechnischen Artikeln im Stadtgebiet ernst zu nehmen: „Genießen Sie stattdessen das eindrucksvolle Bergsilvester in der Innenstadt und erleben Sie risikofrei einen bunten Jahreswechsel.“

Das Bergsilvester ist ein behördlich genehmigtes Feuerwerk. Dabei stehen im zentralen Stadtgebiet zusätzliche Feuerwehrkräfte im Einsatz, um schnell vor Ort eingreifen zu können und mögliche Kleinbrände sofort abzulöschen.
19. Dezember 2013