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Stadt und Land setzen auf Sicherheit für alle

Innsbrucks Bürgermeisterin begrüßt den Beschluss der Landesregierung für das Betreuungs- und Sicherheitspaket in Asylunterkünften.

Auf Initiative der Stadt Innsbruck wurde von den Verantwortlichen im Landhaus, den Tiroler Sozialen Diensten (TSD) und städtischen VertreterInnen ein Betreuungs- und Sicherheitspaket für Asylunterkünfte geschnürt. Innsbrucks Stadtoberhaupt Mag.a Christine Oppitz-Plörer begrüßt den Beschluss der Landesregierung vom Dienstag, 4,5 Millionen Euro dafür bereitzustellen. „Das Paket beweist, dass die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in der Landeshauptstadt ernst genommen werden. Es ist ein wesentlicher Schritt, auch das subjektive Sicherheitsgefühl zu heben. Deshalb verstärkt die Stadt Innsbruck selbst ebenfalls die Kontrollen in den städtischen Parkanlagen und an öffentlichen Plätzen. Besonders bei großen Asylwerberunterkünften ist es wichtig, die Rahmenbedingungen durch entsprechende Maßnahmen zu verbessern“, erklärt Oppitz-Plörer. Der ressortzuständige Stadtrat Franz X. Gruber ergänzt: „Durch den heutigen Beschluss der Tiroler Landesregierung wird den Betreuungs- und Sicherheitsaspekten in den größeren Flüchtlingsunterkünften und im öffentlichen Raum nun Rechnung getragen. Damit reagiert das Land auf die Erfahrungen und Vorkommnisse in größeren Flüchtlingsunterkünften in der notwendigen und angemessenen Weise und setzt das gemeinsam mit der Polizei und uns erarbeitete Konzept konsequent um.“ Nach den jetzt sichergestellten Verbesserungen in den Bereichen Betreuung und Sicherheit, gehe es nun weiter um den Spracherwerb und eine Vermittlung von Werten unserer Gesellschaft, damit jene Menschen auf der Flucht, die bei uns verbleiben wollen und können, bestmöglich integriert werden könnten, sagt Gruber.

Nun geht es an die rasche Umsetzung, die Tiroler Landeshauptstadt hat ihren Solidarbeitrag bereits erfüllt. „Wir sind unserer Verantwortung nachgekommen, Unterkünfte zu schaffen und haben große Anstrengungen hierfür getätigt. Wir nehmen die Sorgen und Ängste der Bevölkerung ernst, ohne sie zu schüren. Wir wollen zu einer Lösung für alle beitragen“, versichert Oppitz-Plörer. Mit dem gemeinsam ausgearbeiteten Sicherheitspaket setzt die Politik wichtige Schritte für das weitere Vorgehen. „Durch ein monatliches Sicherheitstreffen bleiben alle Seiten stets auf dem aktuellen Stand und notwendige Schritte können unverzüglich besprochen werden“, fasst die Stadtchefin zusammen. (SAKU)