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Sicherheit in Innsbruck

Bürgermeisterin vor Ort beim „Amt für Allgemeine Sicherheit“
Anlässlich eines Besuches beim „Amt für Allgemeine Sicherheit“ konnte sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer kürzlich einen Eindruck über die mannigfaltigen Aufgaben des Amtes verschaffen.

Amtsvorstand Elmar Rizzoli berichtete über aktuelle Projekte betreffend die Katastrophenvorsorge in der Landeshauptstadt Innsbruck. Zusammen mit dem Land Tirol und AlpS wird derzeit gerade eine neue Risikobewertung durchgeführt. Anhand dieser Erkenntnisse werden in den kommenden Jahren die behördlichen Einsatzpläne auf die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Daneben investiert die Stadt Innsbruck auch in Gerätschaften. So wurde vor Kurzem eine analoge Vermittlungsanlage mit Feldtelefonen angeschafft. Damit soll es bei einem längerem Ausfall der öffentlichen Telefonie möglich sein, zwischen den einzelnen Behörden in Innsbruck zu kommunizieren.

Jährliche Übungsvorhaben der Gemeindeeinsatzleitung

Diese sollen eine rasche und effiziente Hilfe für die BürgerInnen im Ernstfall gewährleisten. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer betonte, dass hier hervorragende Arbeit geleistet wird und sie sich in der Vergangenheit bei Übungen bereits mehrmals vom hohen Ausbildungsstand der Mitglieder der Gemeindeeinsatzleitung überzeugen konnte.

Die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG)
Sie ist ebenfalls ein Teil des „Amtes für Allgemeine Sicherheit“. Die 21 MitarbeiterInnen wurden im Jahr 2012 insgesamt 4.436 mal von BürgerInnen wegen Lärmbelästigungen, Verparkungen, frei laufender Hunde etc. zur Hilfe gerufen. „Diese Akzeptanz unterstreicht eindrucksvoll, dass vor acht Jahren mit der Einrichtung der Mobilen Überwachungsgruppe innerhalb des Stadtmagistrates die richtige Entscheidung für einen Beitrag der Stadt zur Sicherheit in Innsbruck getroffen worden ist“, ist die Bürgermeisterin überzeugt.

15 der insgesamt 48 MitarbeiterInnen des Amtes sind im Strafreferat tätig. Hier sind jährlich rund 160.000 Verfahren abzuwickeln. Die Zusammenlegung der Referate für Verkehrsstrafen und Kurzparkzonenstrafen in eine Organisationseinheit letztes Jahr hat sich bewährt. Einerseits gibt es für die BürgerInnen nur mehr eine Anlaufstelle und andererseits konnte die Effizienz der Verwaltung durch Synergien gesteigert werden.

Die acht MitarbeiterInnen des Referates Erhebungsdienst stellen eine Servicedienststelle für andere Ämter des Stadtmagistrates dar. So werden hier diverse Erhebungen in Sozialhilfeverfahren durch geführt. Dies ist besonders wichtig, damit die Hilfe bei jenen ankommt, die sie notwendig haben und damit Sozialhilfebetrug vermieden werden kann.

Genehmigung aller meldepflichtigen Veranstaltungen 
Gerade bei „Events“ im öffentlichen Raum ist hier Fingerspitzengefühl der MitarbeiterInnen gefragt. Einerseits soll Innsbruck eine lebendige Stadt sein, andererseits sollten die BewohnerInnen natürlich nicht allzu großen Belästigungen durch Veranstaltungen ausgeliefert sein. Durch zielgerichtete Auflagen wird hier versucht, einen gangbaren Weg einzuschlagen.

Schließlich wird durch das Amt auch die „Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit der städtischen Behörden“ durch einen Journaldienst sichergestellt. Besonders wichtig für die BürgerInnen ist hier die Möglichkeit der Ausstellung von Notpässen rund um die Uhr. „Gerade durch die Einrichtung eines Arbeitsplatzes am Flughafen Innsbruck konnten wir einigen Bürgerinnen und Bürgern den Urlaub retten. Es kommt nämlich öfters vor, dass Urlauber erst beim Check-In am Flughafen bemerken, dass ihr Reisepass nicht mehr gültig ist. Bisher war es uns immer möglich, den notwendigen Notpass noch rechtzeitig vor Abflug herzustellen“, zog Amtsvorstand Elmar Rizzoli eine positive Bilanz.

Die Bürgermeisterin bedankte sich abschließend bei Amtsvorstand Rizzoli und seinem Team für die engagierte, kompetente und bürgerfreundliche Arbeit für die Sicherheit der Innsbrucker Bevölkerung.
24. Mai 2013