Logo Innsbruck informiert
1325641877_0.jpg

Sichere Silvesterfeiertage

Keine Pyrotechnik im Ortsgebiet
Je näher der Jahreswechsel rückt, desto lauter und bunter kracht es ab und an in den Straßen der Landeshauptstadt. Privatfeuerwerke stören aber nicht nur viele Menschen und Tiere, sie sind auch gefährlich und nicht zuletzt sogar ungesetzlich.

Das Amt für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen erinnert in diesem Zusammenhang erneut an die gesetzlichen Bestimmungen: Gemäß Pyrotechnikgesetz ist das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und sonstigen pyrotechnischen Gegenständen (Raketen, Knallkörper, usw.) ab der Kategorie F2 innerhalb des Ortsgebietes verboten. Dies gilt natürlich auch für die Silvesternacht. Die Einhaltung dieser Bestimmung wird überwacht – im Falle einer Anzeige droht eine Verwaltungsstrafe bis zu 3.600 Euro.

Vizebürgermeister Christoph Kaufmann appelliert an die Bevölkerung, das Verbot der Verwendung von pyrotechnischen Artikeln im Stadtgebiet ernst zu nehmen: „Genießen Sie stattdessen das eindrucksvolle Bergsilvester in der Innenstadt und erleben Sie risikofrei einen bunten Jahreswechsel.“ Das Bergsilvester ist ein behördlich genehmigtes Feuerwerk. Dabei stehen im zentralen Stadtgebiet zusätzliche Feuerwehrkräfte im Einsatz, um schnell vor Ort eingreifen zu können und mögliche Kleinbrände sofort abzulöschen.

Sicherheitstipps für Silvester (außerhalb des Stadtgebietes!)
- Lesen Sie die Gebrauchsanweisung für das Feuerwerk bereits am Silvester-Nachmittag in Ruhe und aufmerksam durch.
- Bewahren Sie Feuerwerkskörper unbedingt getrennt von Zündhölzern und Feuerzeugen auf.
- Halten Sie nie den gesamten Feuerwerksvorrat in einem Sack oder in einem Karton bereit.
- In der Silvesternacht sollten Fenster und Balkontüren geschlossen bleiben.
- Halten Sie einen gefüllten Wasserkübel bereit und beachten Sie Sicherheitsabstände und Flugbahnen der Raketen.
- Beachten Sie, dass in Waldnähe die Gefahr von Waldbränden durch unkontrolliertes Abfeuern permanent gegeben ist.
- Feuerwerkskörper niemals aus der Hand abschießen.
30. Dezember 2013