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Die Antragsformulare für das Kindergeld Plus sowie die Schulstarthilfe sind ab sofort online auszufüllen.
Die Antragsformulare für das Kindergeld Plus sowie die Schulstarthilfe sind ab sofort online auszufüllen.

Auch finanziell gut vorbereitet ins neue Schuljahr

Nicht nur für die Jüngsten ist der Beginn des Schuljahres aufregend. Auch die Eltern werden mit neuen Herausforderungen konfrontiert – oftmals auch finanziell. Entlastung schafft zum Beispiel die Schulstarthilfe des Landes.

Neben der Schulstarthilfe gibt es das Tiroler Kindergeld Plus, das besonders einkommensschwachen Familien unter die Arme greifen soll. Beide Unterstützungen können im Internet über Online-Formulare beantragt werden.

Erleichterung durch Schulstarthilfe

Ziel der Schulstarthilfe ist es, einkommensschwachen Familien den Schulstart der Kinder im Pflichtschulalter finanziell zu erleichtern. Überschreitet das Haushaltseinkommen eine gewisse Grenze nicht, so können Obsorgeberechtigte für ein oder mehrere schulpflichtige Kinder die „Schulstarthilfe“ beantragen. Dabei handelt es sich um einen Einmalbetrag von 150 Euro pro Kind pro Jahr. Schulpflichtig sind Kinder zwischen sechs und 15 Jahren. Zu beachten ist beim Beantragen, dass der Antrag immer bis zum 30. September des jeweiligen Schuljahres online eingereicht werden muss. Detaillierte Informationen zu den Voraussetzungen, unter denen die Förderung beantragt werden kann, sowie der Link zum Onlineformular finden sich auf der Website des Landes: www.tirol.gv.at/schulstarthilfe

Unterstützung durch Kindergeld Plus

Während die Schulstarthilfe Familien spezifisch beim Start des Schuljahres unter die Arme greifen soll, hat das Kindergeld Plus das Ziel, einkommensschwache Familien beim Betreuungsaufwand für ihre Kinder zu unterstützen. Dabei sollen die Eltern besonders in der Zeit bevor das Kind in den Gratiskindergarten geht, finanziell unterstützt werden. Derzeit – und noch bis 30. Juni 2018 – erhalten Eltern die Förderung, deren Kinder zwischen dem 2. September 2013 und 1. September 2015 geboren wurden.
Die Höhe der Förderung hängt vom Haushaltseinkommen ab und beträgt zwischen 300 und 500 Euro. Auch hierbei handelt es sich – wie bei der Schulstarthilfe – um eine Förderung, die pro Kind und Jahr ausbezahlt wird. Auch bei dieser Förderung wird eine elektronische Abwicklung forciert. Informationen dazu sowie den Link zum Onlineformular finden sich auf der Website des Landes: www.tirol.gv.at/kindergeldplus

Überarbeitete Richtlinien

Die Richtlinien, nach denen die unterschiedlichen Förderungen beantragt werden können, wurden kürzlich angepasst. So wurde zum Beispiel die Einkommensgrenze für die Schulstarthilfe nach oben gesetzt bzw. auch die Förderung selbst erhöht. Ebenso hat eine Erhöhung bzw. Staffelung des Kindergeld Plus stattgefunden.

Meldeamt statt Bürgerservice

„Bisher bekamen die Antragstellerinnen und -steller die notwendigen Formulare im Bürgerservice des Rathauses. Durch die Umstellung auf Onlineanträge kann der/die  Bürger/in jetzt direkt den Antrag an das Land einbringen“, erklärt Sabine Kröß-Tunner, Leiterin des städtischen Bürgerservices. Ganz ohne einen Besuch im Rathaus funktioniert es allerdings nicht: Für beide Anträge wird eine Privat-Haushaltsbestätigung benötigt. Diese stellt das Meldeamt im ersten Stock des Rathauses aus. Dafür ist die Mitnahme von allen Lichtbildausweisen jener Personen, die im Haushalt leben, notwendig. Die Verwaltungsabgabe für die Bestätigung beläuft sich auf 2,10 Euro.

Amt für Melde- und Einwohnerwesen, Passangelegenheiten

Maria-Theresien-Straße 18, 1. Stock
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 08:00 bis 15:00 Uhr, Freitag 08:00 bis 12:00 Uhr

Informationen zu den Förderungen

Abteilung Gesellschaft und Arbeit des Landes Tirol
Michael-Gaismair-Straße 1
6020 Innsbruck
Tel.: +43 512 508 3572
Web: www.tirol.gv.at/familienförderungen