Logo Innsbruck informiert
561006293_0.jpg

Schüleraufsicht gewährleisten

Lehrerstreik soll nicht auf Kosten der Familien und Kinder gehen
„Die Aufsicht der Schülerinnen und Schüler muss gewährleistet sein. Die Eltern, vor allem die arbeitstätigen, zählen darauf, dass ihre Kinder während der regulären Unterrichtszeit beaufsichtigt sind“, fordert der zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner im Zusammenhang mit der Ankündigung der LehrerInnenschaft Betriebsversammlungen abzuhalten oder sogar in den Streik zu treten. Diese trage dafür Sorge, dass die Kinder eine entsprechende Aufsicht an den Schulen erhalten.

„Hier geht es in keinster Weise darum, den Lehrerinnen und Lehrern ihr demokratisches Recht auf Streik abzusprechen, sondern viel mehr darum, den Eltern den Rechtsanspruch auf Versorgung ihrer schulpflichtigen Kinder zu gewährleisten“, ergänzt Pechlaner.

Rechtsgrundlage
Das Schulunterrichtsgesetz legt in § 51 Absatz 3 fest, dass SchülerInnen beaufsichtigt werden müssen, „soweit dies nach dem Alter und der geistigen Reife erforderlich ist“. Ausnahmen gibt es nur ab der neunten Schulstufe, wenn Aufsicht „in Hinblick auf die körperliche und geistige Reife entbehrlich ist“.

21. November 2013