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Schneefälle: Stadt Innsbruck dankt allen Einsatzkräften

Lage entspannt sich
Über 180 Alarmierungen im Stadtgebiet hielten die Einsatzkräfte in der Landeshauptstadt in den letzten Stunden in Atem. Nachdem in der Nacht zum 11. Oktober im Großraum Innsbruck ergiebige Schneemengen von bis zu 15 Zentimetern im Stadtgebiet niedergegangen sind, stehen zahlreiche MitarbeiterInnen der Stadt Innsbruck im Dauereinsatz.

Die Berufsfeuerwehr Innsbruck sowie die Freiwilligen Feuerwehren stehen seit ca. 23.45 Uhr im Dauereinsatz. Um das Innsbrucker Verkehrsnetz sicher benützbar zu halten, sind auch zahlreiche MitarbeiterInnen des Amtes für Straßenbetrieb seit Stunden mit Schneeräumungen beschäftigt.

„Hier wird großartige Arbeit geleistet“, so der zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind heute schon seit den Nachtstunden im Einsatz und um die Sicherheit in Innsbruck bemüht. Ich bedanke mich vor allem bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehren, der Ämter Forst, Grünanlagen und Straßenbetrieb sowie beim Stadtpolizeikommando, der Mobilen Überwachungsgruppe und den Innsbrucker Verkehrsbetrieben für dieses Engagement.“

Lage entspannt sich
In der Berufsfeuerwehr wurde die Gemeindeeinsatzleitung in Zusammenarbeit mit der Leitstelle Tirol hochgefahren, von dort aus wurden und werden alle Einsätze koordiniert. „Massive Schäden gibt es bei der Autobahnausfahrt Innsbruck Ost, hier sind viele Bäume auf die Fahrbahn gestürzt, die Ausfahrt ist auch jetzt noch gesperrt“, so Branddirektor Mag. Erwin Reichel: „Es gibt zahlreiche Schäden am Baumbewuchs im ganzen Stadtgebiet, viele Sachschäden an geparkten Autos, zum Glück aber keine Personenschäden.“ Im Stadtgebiet kam es – wie zum Teil in vielen Umlandgemeinden – zu keinen Stromausfällen.

Nachdem der Schneefall nun nachgelassen hat, wird auch in der Zentrale der Gemeindeeinsatzleitung von einer langsamen Entspannung der Lage ausgegangen. Die meisten Straßen konnten wieder freigegeben werden, auch die Kranebitter Allee ist wieder befahrbar. Derzeit sind noch etwa 200 Feuerwehrmänner mit zahlreichen Arbeiten beschäftigt, diese werden nun nach Priorität durch die Feuerwehr abgearbeitet.

11. Oktober 2013