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Zahlreiche freiwillige Hände sammelten unermüdlich 3,3 Tonnen Müll ein.
Zahlreiche freiwillige Hände sammelten unermüdlich 3,3 Tonnen Müll ein.

Mehr als 300 Freiwillige sammelten 3,3 Tonnen Müll

Eine RekordteilnehmerInnenzahl verzeichnet die Stadt bei der Innufer-Reinigung am vergangenen Samstag. Auch die Sillschlucht wurde "geputzt".

Das vergangene Wochenende stand im Zeichen des Frühjahrsputzes. Mit einer noch nie dagewesenen Anzahl an HelferInnen _ nämlich 304 Personen _ wurde am Samstag das Innufer von Müll befreit. „Allen Freiwilligen gebührt unser großer Dank. Auch den 23 teilnehmenden Vereinen für ihren engagierten ehrenamtlichen Einsatz. Sie alle sichern mit ihrer Teilnahme den Hochwasser- und Umweltschutz am Inn“, freut sich die ressortzuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider.

Fahrräder, Einkaufswägen und Geld

Ausgerüstet mit Handschuhen und Müllsäcken sammelten die TeilnehmerInnen rund 3,3 Tonnen Abfälle. 1.000 Stück Sammelsäcke wurden für die Aktion verteilt. Neben ca. 1,2 Tonnen Haus- und Sperrmüll wie Windeln, Textilien, Teppiche und Matratzen kamen auch etwa 750 Kilogramm Verpackungen aus Metall, Kunststoff und Karton sowie Glasflaschen zusammen. Außerdem wurde das Innufer von knapp 750 Kilogramm Haushaltsschrott befreit, darunter fallen Liege- und Klappstühle, Griller, Töpfe, usw. Zu den großen „Fundstücken“ zählten acht Fahrräder, fünf Einkaufswägen und drei Autoreifen. Nicht alle gefundenen Gegenstände waren aber für die Mülltonne _ so zum Beispiel Schmuck und Bargeld. Das städtische Referat „Verkehrs- und Umweltmanagement“ organisierte die 27. Innufer-Reinigung erneut als Teil einer österreichweiten Anti-Littering-Kampagne der Altstoff Recycling Austria AG. Ziel der Kampagne ist unter anderem Bewusstseinsbildung: Nicht vermeidbare Abfälle sollen in richtige Sammelbehälter entsorgt werden. Dem unachtsamen Wegwerfen von Abfällen in der Natur (Littering) wird durch die Kampagne bewusst entgegengewirkt.

Am Sonntag kümmerten sich zudem rund zehn Personen in einer privaten Initiative darum, die Sillschlucht von Müll zu befreien. Geschätzte 300 Kilogramm Müll kamen dabei zusammen. Das städtische Forstamt holte im Anschluss an die Aktion den gesammelten Abfall ab und entsorgte ihn fachgerecht. (SAKU)