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Sanierungsfest in der Kajetan-Sweth-Straße

Gebäude erstrahlt in neuem Glanz
Das 21-stöckige Hochhaus in der Kajetan-Sweth-Straße 54 entstand in den Jahren 1974/75, nun wurde es generalsaniert. Anlässlich des Abschlusses der Arbeiten fand ein Sanierungsfest statt, dem Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Dr. Franz Danler (Geschäftsführer der Innsbrucker Immobilien Gesellschaft) beiwohnten, um sich vor Ort ein Bild des renovierten VOEST-Gebäudes zu machen.

„Ich freue mich, dass wir die Wohnqualität hier so verbessern konnten“, so die Bürgermeisterin: „Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Wo Menschen leben, soll auch investiert werden.“

Heizkosten sparen
Das Wohnhochhaus weist mit seinen 21 Stockwerken eine Höhe von ca. 66 Metern auf und beinhaltet 84 Wohneinheiten. Das Gebäude wurde von der Firma VOEST als Stahlkonstruktion mit aussteifendem Betonkern im Bereich der Aufzüge ausgeführt.
Der Zustand der bestehenden Holz-Schwingflügelfenster hatte sich in den letzten Jahren derart verschlechtert, dass eine Sanierung derselben notwendig wurde. Besonders in den obersten Stockwerken mussten schon bei zahlreichen Fenstern die Wetterschenkel erneuert werden. Außerdem wurde es immer schwieriger, die notwendigen Ersatzteile wie Dichtungen und Beschläge zu beschaffen.

Aufgrund der geringen Dämmstärke der Fassade sowie der relativ luftdurchlässigen Konstruktion (Zugerscheinungen in den Wohnungen) war auch die Notwendigkeit für die Sanierung der Fassade gegeben.
Dabei wurde die komplette Fassade einschließlich der Fenster erneuert und thermisch saniert, die (teilweise) noch offenen Loggien wurden generell verglast und die außenseitigen Betonflächen wurden mit einer Wärmedämmung eingepackt. Außerdem wurde eine zentrale Satellitenanlage montiert, die Stiegenhäuser wurden ausgemalt und der Eingangsbereich sowie die Liftkabine neu gestaltet.
Die optische Gestaltung der Fassade erfolgte durch die Architekturwerkstatt Manfred Gsottbauer, durch die thermische Sanierung konnte der Heizwärmebedarf um mehr als 50 % reduziert werden (von 75 kWh pro m2 und Jahr auf ca. 20 kWh pro m2 und Jahr).

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf ca. 1.760.000 Euro. Diese Kosten werden von der IIG übernommen und es kommt dadurch zu keiner Mehrbelastung für die MieterInnen.
15. Mai 2013