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Säulenpappeln vor der Höttinger Kirche werden gefällt

Maßnahme zur allgemeinen Sicherheit
Aus Sicherheitsgründen müssen die beiden etwa 80 Jahre alten Säulenpappeln vor der Höttinger Kirche gefällt werden. Im Rahmen der heurigen Kontrolle durch das städtische Gartenamt wurden große Hohlräume in den Stämmen festgestellt.

Die Pfarre wurde bereits informiert. „Nachdem es sich um eine Sicherheitsmaßnahme handelt, gehen für unseren Pfarrer Wernher Seifert und unsere MitarbeiterInnen die Fällungen in Ordnung“, so Kooperator Chrysanth Witsch. Wie das Gartenamt bestätigt, werden die Bäume so schnell als möglich nachgepflanzt – mit einer säulenförmigen Baumart, damit das Gesamtbild des Kirchenvorplatzes erhalten bleibt.

Eine Anschlagtafel vor Ort informiert die Bevölkerung über das weitere Vorgehen an diesem doch stark frequentierten Platz.

Sicherheit durch Bohrwiderstandsmessungen
Bäume lassen ihren inneren Zustand oft nicht erkennen. Die Stämme der Pappeln wurden daher mit einem sogenannten Resistographen angebohrt, erklärt Stefan Engele von der Stadtgartendirektion: „Mit diesem Gerät führen wir eine elektronisch gesteuerte Bohrwiderstandsmessung durch. Der Resistograph kommt bei Straßen-, Park- und Waldbäumen zum Einsatz, lässt Fäule, Höhlungen und Rissen erkennen und dient damit zur Bestimmung der Holzqualität.“
10. April 2013