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Rücksicht nehmen und entspannter ans Ziel kommen

Kampagnen und Maßnahmen für einen rücksichtsvollen Umgang im Straßenverkehr
Das städtische Verkehrssystem ist sehr komplex: FußgängerInnen, RadfahrerInnen, Autofahrende und Fahrgäste des Öffentlichen Verkehrs möchten alle möglichst schnell an ihr Ziel gelangen. Dabei nur an sich selbst zu denken, fördert allerdings Achtlosigkeit und Rücksichtlosigkeit.
Im Sinne der Bewusstseinsbildung führt die Stadt Innsbruck gemeinsam mit der Polizei 2014 mehrere Kampagnen und Maßnahmen durch, um alle VerkehrsteilnehmerInnen für einen rücksichtsvollen Umgang im Straßenverkehr zu sensibilisieren.

„Vielen Verkehrsteilnehmenden ist gar nicht bewusst, dass ihre Unachtsamkeit andere in bedrohliche Situationen bringt – das muss nicht ein Unfall sein, sondern es genügt schon, wenn man sich bedrängt und gefährdet fühlt“, weist die für Mobilität ressortzuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider auf die vielfältigen Konfliktsituationen im Verkehr hin. „Wir haben uns für 2014 viel vorgenommen und sind überzeugt, dass Bewusstseinsbildung das geeignete Instrument ist, um Stress und Ärger zu vermeiden.“

Bewusstseinsbildung hilft
Nur auf seine eigenen Rechte im Straßenverkehr zu beharren, ist der falsche Ansatz. Beispielsweise birgt das Zustellen von Straßenkreuzungen viel Konfliktpotenzial und sorgt täglich für Staus. Hier gilt es, trotz eigener Grünphase nicht mehr in eine Kreuzung einzufahren, wenn sich bereits viele Autos im Kreuzungsbereich befinden. Das Zustellen ist aber nicht nur ein Hindernis, sondern ein klares Verkehrsdelikt: Die Organmandatsstrafe beträgt 25 Euro, eine Anzeige ist meist noch teurer.

In den kommenden Monaten ist die Polizei gemeinsam mit der Vizebürgermeisterin auf den Straßen unterwegs und verteilt Infomaterial. „Viele Fehler passieren durch Unachtsamkeit und Unkenntnis. Diese Aktionen sollen unterstützend wirken“, erklärt Oberstleutnant Reinhard Moser von der Verkehrspolizei Innsbruck. Jedoch aufgepasst: Nach den Aktionen werden Unbelehrbare gestraft!
18. März 2014