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„Rücksicht hat Vorrang“

Radfahraktion in der Maria-Theresien-Straße
„Gemeinsam geht‘s besser“ – nach diesem Motto wurde am 20. März in der Maria-Theresien-Straße an alle RadfahrerInnen appelliert und die rücksichtsvollen RadlerInnen mit kleinen Geschenken wie Flickzeug-Sets und Tachos belohnt. An der Aktion „Rücksicht hat Vorrang“ nahmen die für Mobilität zuständige Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und der städtische Radkoordinator Helmut Krainer gemeinsam mit zwei Beamten der Polizeidienststelle Innsbruck teil.

„Wir möchten heute all jene belohnen, die sich vorbildlich benehmen und die Verkehrsregeln einhalten,“ so Vizebürgermeisterin Pitscheider. Alle RadlerInnen erhielten ebenfalls eine kurze Information über die richtige Ausstattung ihres Drahtesels sowie die Einladung zur aktuellen Initiative des Tiroler Fahrradwettbewerbs „Radeln für den Klimaschutz!“.

Die Vizebürgermeisterin richtete einen Appell an alle RadfahrerInnen, sich in Bereichen wie der Maria-Theresien-Straße und dem Franziskanerplatz vor allem älteren FußgängerInnen gegenüber rücksichtsvoll zu verhalten: „Rücksichtnahme sollte immer selbstverständlich sein, denn FußgängerInnen fühlen sich oft durch RadfahrerInnen gefährdet. Gerade hier kommt es auf ein Miteinander an.“ Dazu gehören die Beachtung der allgemeinen Verkehrsregeln, die Fortbewegung im Schritttempo und erhöhte Vorsicht bei der Annäherung an FußgängerInnen von hinten.

Verhalten in Begegnungszonen – „Shared Space“
In Innsbruck werde es künftig vermehrt Begegnungszonen (Kaiserschützenplatz, Mariahilf, St. Nikolaus) geben, in denen selbstverständlich Verkehrsvorschriften wie die Vorrangregeln oder das Rechtsfahrgebot gelten. In diesen Begegnungszonen gebe es häufigere Blickkontakte, geringere Fahrgeschwindigkeiten und deutlich weniger Konflikte und Unfälle – der Verkehr reguliere sich erfahrungsgemäß selbst, so Vizebürgermeisterin Pitscheider.
20. März 2013