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Rückschau auf zwölf Jahre

Stadträtin Pokorny-Reitter zog Bilanz über ihre politischen Ämter
Nach zwölf Jahren in der Stadtregierung zog Stadträtin Dr. Marie-Luise Pokorny-Reitter am 14. Mai gemeinsam mit Christian Zabernig (Referent Wohnungsvergabe), Dipl.-Ing. Josef Mühlmann (Amtsleiter Straßenbetrieb) und Dr. Walter Zimmeter (Amtsleiter Tiefbau) Bilanz über ihre Tätigkeit.

„Ich möchte mich vor allem bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Hilfe, die Unterstützung und die Kompetenz bedanken, die sie in den letzten zwölf Jahren in jene Bereiche und Ämter eingebracht haben, für die ich politisch verantwortlich war“, so die Stadträtin: „Ich bin rückblickend sehr stolz darauf, was wir gemeinsam geleistet und erreicht haben.“

Es sei ihr vor allem eine Herzensangelegenheit gewesen, mit ihren MitarbeiterInnen im Wohnungsservice, Tiefbau, Straßenbetrieb und von 2000 bis 2006 im Innsbrucker Feuerwehrwesen für die Menschen der Stadt und für die Beschäftigten in diesen Bereichen eine moderne, offene, faire und verständnisvolle Politik zu machen. „Wenn man so lange in und für die Stadt zusammenarbeitet, dann werden sichere Schienen für eine erfolgreiche Zukunft gelegt. Deshalb ist bei allem Abschiedsschmerz auch die Sicherheit da, dass mein/e NachfolgerIn die Ämter in hervorragendem Zustand vorfinden und übernehmen wird“, so Pokorny-Reitter.

Wohnungsservice – transparent und fair
Während ihrer Amtszeit wurden insgesamt 2.816 städtische oder gemeinnützige Miet- und Eigentumswohnungen errichtet und 5.547 städtische oder gemeinnützige Mietwohnungen nachbesiedelt. „Trotzdem ist die Nachfrage nach leistbarem, städtischem Wohnen mit über 2.300 WohnungswerberInnen auf der Warteliste nicht gesunken“, so die scheidende Wohnungsstadträtin.

Zweimal seien während ihrer Amtszeit die Wohnungsvergaberichtlinien modernisiert worden. „Um die fairen und transparenten Innsbrucker Vergaberichtlinien beneiden uns viele Österreichische Kommunen. Und die Arbeit des Wohnungsservice der Stadt mit den tausenden Anfragen, Vorsprachen und Beratungen ist vorbildhaft“, so Pokorny-Reitter.

Straßenbetrieb – sauber und nachhaltig
Mit der umfangreichen Verwaltungsreform im Amt für Straßenbetrieb seien moderne Verwaltungsstrukturen geschaffen und die wichtigen Bereiche Reinigung, Winterdienst, Instandhaltung nachhaltig gesichert worden.

Tiefbau – Lebensqualität und Sicherheit
Die Bereiche Tiefbau mit dem Straßen- und Brückenbau in Innsbruck sei in den vergangenen Jahren einer der Investitions-Motoren gegen die Auswirkungen der globalen Wirtschaftskrise und für mehr Beschäftigung gewesen. „Der Investitions- und Instandhaltungsaufwand betrug von 2000 bis 2012 143,6 Mio. Euro“, zog die Tiefbaustadträtin Bilanz: „Wir haben uns bemüht, das jährliche Investitionsvolumen hoch zu halten, um die heimische Bauwirtschaft und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu stützen.“

Die Neugestaltung der Maria-Theresien-Straße und die damit verbundene Belebung und stilvolle Modernisierung des Innsbrucker Stadtzentrums sei sicherlich das Highlight in ihrer Tiefbauära gewesen: „Aber auch die umfangreichen Hochwasserschutzbauten entlang des Inns und der Sill haben völlig neue Lebensräume in der Stadt geschaffen.“

Zusammenfassend wünschte sich die Stadträtin für die Zukunft, dass im Bereich Tiefbau eine verstärkte Mitgestaltungskomponente der BürgerInnen einfließen wird. Die Arbeit des Straßenbetriebes soll der Bevölkerung näher gebracht werden, um auch die entsprechende Wertschätzung entgegenbringen zu können. Im Bereich des Wohnungsservice sollen die Weichen für eine Wohnbauoffensive mit 2.000 neuen und leistbaren Wohnungen binnen der nächsten sechs Jahren gestellt werden.
14. Mai 2012