Logo Innsbruck informiert
Die Lebensdauer der Rotbuche am Vorplatz des Hauses der Musik wird durch Schutzmaßnahmen verlängert
Die Lebensdauer der Rotbuche am Vorplatz des Hauses der Musik wird durch Schutzmaßnahmen verlängert

Rotbuche: Baumpflegemaßnahmen für längere Lebensdauer

Baum ziert Vorplatz des Hauses der Musik Innsbruck

Die Rotbuche vor dem neuen Haus der Musik Innsbruck muss einem Pflegeschnitt unterzogen werden. Diese Maßnahme nimmt das zuständige Amt für Grünanlagen am kommenden Samstag vor. Die Lebensdauer des Baumes, dem ein externes Gutachten schon vor fünf Jahren eine deutlich beschränkte Lebenszeit bescheinigt hatte, kann so verlängert werden.

Warum dieser Baum besondere Pflege benötigt, erklärt die zuständige Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl: „Der Gesundheitszustand der Buche ist seit einigen Jahren nicht besonders gut. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen alles daran, die Lebenszeit des Baumes trotz Stamm- und Wurzelschäden zu verlängern. Eine notwendige Maßnahme ist zum Beispiel die Entfernung der abgestorbenen Äste.“ Diese Äste befinden sich in der Baumkrone und müssen aus Sicherheitsgründen abgeschnitten werden. Folglich ist aus statischen Gründen eine Kronenkürzung notwendig, damit der Baum nicht ins Ungleichgewicht gerät.

Baumbestand am Vorplatz gesichert

Eine Heilung der Rotbuche ist nicht mehr möglich. Durch regelmäßige Düngung, Bewässerung und eben Pflegeschnitten wie den nun notwendigen wird der Baum so lange wie möglich erhalten. Im Gegensatz zur schon seit vielen Jahren erkrankten Blutbuche sind die beiden weiteren Naturdenkmäler am Platz, Säuleneiche und Schwarzkiefer, bei bester Gesundheit. Ihr Bestand ist laut dem Experten der Grünanlagen, Stefan Engele, auf viele Jahre gesichert.