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RMI: Die Grundwassersituation steht im Vordergrund

Offenes Gespräch zum Thema „Regionalkraftwerk Mittlerer Inn"
Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) plant den Bau des Regionalkraftwerks Mittlerer Inn (RMI) bei Polling/Pettnau. Zur Erörterung des aktuellen Standes lud Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer die Verantwortlichen der IKB, VertreterInnen der „Bürgerinitiative gegen das Regionalkraftwerk Mittlerer Inn“, die Klubobleute der im Innsbrucker Gemeinderat vertretenen Fraktionen sowie einen Flussexperten des WWF am 4. April zu einer offenen Gesprächsrunde ins Rathaus.

Aktueller Stand: Befriedigende Grundwassersituation steht im Vordergrund
Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) arbeitet derzeit an einer technischen Lösung für die Grundwasser-Regulierung. Dafür wurde ein digitales Grundwasser-Modell erstellt, in das seit einem Jahr laufend aktuelle Daten einfließen. Das Projekt soll nur dann realisiert werden, wenn die Grundwasser-Situation für alle befriedigend gelöst werden kann – deshalb untersucht die IKB die Gegebenheiten vor Ort sehr genau. Verschiedenste Messdaten und Informationen fließen laufend in das Modell ein, sodass es mit der Natur möglichst genau übereinstimmt.

Jetzt werden verschiedene technische Maßnahmen ins Modell eingespielt. Die Ergebnisse zeigen, wie sich die jeweilige Maßnahme auf das Grundwasser auswirkt. Das vereinfacht die finale Auswahl der technischen Variante. Die Untersuchungen sollten bald abgeschlossen sein. Eine befriedigende Grundwasserregulierung ist auch ein wesentlicher Inhalt der Umweltverträglichkeitserklärung (UVE), die derzeit seitens der IKB vorbereitet wird.

Die Bevölkerung wird über alle Details informiert
Alle Ergebnisse zur technischen Planung und deren Auswirkungen auf die Grundwassersituation werden der Öffentlichkeit jedenfalls noch in diesem Frühjahr vorgestellt. Dabei wird die Tradition der Runden Tische wieder aufgenommen und alle Details zum Projekt und deren Auswirkungen vorgestellt. Das Angebot der IKB, die Bürgerinitiative gegen das RMI im Rahmen eines regelmäßigen Jour-Fixe über die Entwicklungen zur Planung zu informieren, wurde wiederum bekräftigt. Auch der WWF ist von der IKB eingeladen, bei den ökologischen Maßnahmen mitzuarbeiten. Einzelinformationen können jederzeit bei der Projektleitung eingeholt werden bzw. steht der Ombudsmann für persönliche Anliegen zur Verfügung.
04. April 2013